Titelaufnahme

Titel
Verletzung von Menschenrechten durch Pflichtmitgliedschaften in Jagdgenossenschaften im Lichte der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, insbesondere die Rechtssache Herrmann gegen Deutschland / vorgelegt von Johannes Wagner
Verfasser/ VerfasserinWagner, Johannes
Begutachter / BegutachterinBenedek, Wolfgang
Erschienen2014
UmfangVII, 93 S., S. VIII - XXV : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte / Jagdgenossenschaft / Pflichtmitgliedschaft / Rechtsprechung / Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte / Jagdgenossenschaft / Pflichtmitgliedschaft / Rechtsprechung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64706 Persistent Identifier (URN)
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Verletzung von Menschenrechten durch Pflichtmitgliedschaften in Jagdgenossenschaften im Lichte der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, insbesondere die Rechtssache Herrmann gegen Deutschland [0.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit befasst sich mit den vier Urteilen in Bezug auf Pflichtmitgliedschaften in Jagdgenossenschaften, die vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ergangenen sind. Es wird die durch diese Urteile entwickelte Spruchpraxis untersucht, insbesondere die Frage, inwieweit die Eigentumsfreiheit auch persönliche Überzeugungen schützt.Der erste Teil dieser Arbeit befasst sich mit dem Begriff der Jagd, deren Aufgabe und rechtlichen Ausgestaltung. Der zweite Teil ist der Rolle der EMRK und des EGMR in den Mitgliedstaaten gewidmet. Des Weiteren werden die einzelnen für diese Arbeit relevanten Artikel der EMRK analysiert. Der dritte Teil ist der Spruchpraxis des EGMR in Bezug auf die Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gewidmet. Ausgehend von der Präzedenzentscheidung Chassagnou gegen Frankreich wird auf Unterschiede der gesetzlichen Bestimmungen der einzelnen, von den Urteilen betroffenen, Staaten eingegangen.Den letzten Teil der Arbeit bildet die Rechtssache Herrmann gegen Deutschland. Dieses Urteil bildet den Hauptteil dieser Arbeit. Die erste Instanz des EGMR, die Kammer, sah klare Unterschiede zur bisherigen Spruchpraxis und erkannte keine Verletzung der vorgebrachten Menschenrechte. Die Große Kammer des EGMR revidierte aber dieses Urteil und nahm eine Verletzung der Eigentumsfreiheit an. Das Urteil wird anhand der bisherigen Rechtsprechung und einschlägiger Literatur analysiert und auf die konventionsgerechte Auslegung untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the four judgments in terms of compulsory membership in hunting associations which are issued by the European Court of Human Rights. It examines the case law developed by these judgments, in particular the extent to which the freedom of ownership also protects personal beliefs.The first part of the thesis deals with the concept of hunting, its functions and legal terms. The second part is devoted to the Member States of the role of the ECHR and the ECtHR. Furthermore, analysis of the various relevant for this work item of the ECHR.The third part is devoted to relating to compulsory membership in hunting associations of the case law of the ECtHR. Based on the precedent Chassagnou against France will be discussed differences between the statutory provisions of the individual affected by the judgments States.The last part of this work is the case Herrmann against Germany. This judgment forms the main part of this work. The first instance of the ECHR, the chamber saw clear differences with the previous case law and recognized no violation of alleged human rights. However, the Grand Chamber of the ECtHR revised the judgment and accepted a violation of the freedom of ownership. This judgment is analyzed on the basis of previous case law and relevant literature and examined about the compliance with the ECHR.