Titelaufnahme

Titel
Die aktuelle österreichische Rechtsprechung zum Reisemangel : (Pauschalreise-Richtlinie, Europäische Fluggastrechte-Verordnung) / eingereicht von Anna Senka Hasandic
Verfasser/ VerfasserinHasandic, Anna Senka
Begutachter / BegutachterinLurger, Brigitta
Erschienen2014
UmfangXII, 116 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Reiserecht / Mängelhaftung / Rechtsprechung / Österreich / Reiserecht / Mängelhaftung / Rechtsprechung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64697 Persistent Identifier (URN)
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Die aktuelle österreichische Rechtsprechung zum Reisemangel [0.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit widmet sich der aktuellen österreichischen Rechtsprechungspraxis im reiserechtlichen Bereich und stellt in diesem Zusammenhang zum Teil unveröffentlichte Entscheidungen dar. Während sich der erste Abschnitt verstärkt mit dem im Reiserecht geltenden Mangelbegriff auseinandersetzt und bestehende Mangelkategorien voneinander abgrenzt, erfolgt im umfangreichen zweiten Abschnitt eine Aufarbeitung der, bei auftretenden Reisemängeln bestehenden Ansprüche. Im Fokus der Abhandlung stehen nach erfolgtem Reiseantritt auftretende Unzulänglichkeiten. Aus diesem Grund wird zunächst auf die "Sondergewährleistungsnorm" des § 31e KSchG eingegangen und ihr Verhältnis zu den nach ABGB geltenden Rechtsfolgen herausgearbeitet. Mängel, die während des Urlaubs auftreten werden nach erfolgter Heimkehr auf einen Schlag unbehehbbar. "Klagefreudigen" Reisenden erlaubt dieser Umstand sogleich den Zugriff auf die sekundären Gewährleistungsbehelfe. Nicht zuletzt deshalb stellt sich der Reiserechtsprozess gemeinhin als Gewährleistungsprozess dar, sodass diesem Bereich ein eigenes, umfangreiches Kapitel gewidmet wird. Schadenersatzrechtlich setzt sich die Arbeit in Grundzüge mit den Verkehrssicherungspflichten von ReiseveranstalterInnen und der Mitverschuldensproblematik im Reiserecht auseinander. Mittelpunkt dieses Kapitels ist allerdings der Anspruch auf Ersatz entgangener Urlaubsfreude, stellt dieser doch die gemeinhin populärste Assoziation mit diesem Rechtsbereich dar. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Eingehen auf die, nach Europäischer Fluggastrechte-VO bestehenden Ansprüche und ein in diesem Zusammenhang genauerer Blick auf den, von der VO gewährten, "Ausgleichsanspruch". Die Schlussbetrachtung befasst sich, nach Ziehung eines Fazits, mit aktuellen legislativen Bemühungen auf europäischer Ebene und unterstreicht damit die prägendste, das Reiserecht auszeichnende Eigenschaft, als eine sich stetig im Wandel befindliche Rechtsmaterie.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis reviews the current Austrian case law concerning holiday defects by discussing published as well as unpublished judgements. While the first chapter deals with the specific term of defect and points out the differences between the existing defect-categories, the second part of the thesis concentrates on the rights consumers are entitled to in case of defects. The paper focuses on deficiencies occurring after holiday commencement, therefore the thesis first and foremost covers all the issues around the specific warranty-rule of § 31e KSchG interrelating with the existing warranty law regulated in ABGB. Defects arising during vacation immediately turn into unrepairable defects upon returning home. Vacationers have instant access to secondary warranty remedies which is why trials relating to travel law usually end up being warranty cases which will be discussed in detail in one of the chapters. In terms of compensation the paper basically outlines public-safety-duties for tour operators and the issue of contributory-negligence but the above mentioned chapter focuses on "compensation for loss of enjoyment" being the most popular term as to this subject of law .Finally the thesis deals with the legal entitlements offered by the "European Regulation on Air Passenger Rights" and in particular with the special right to compensation granted by Art 7 of the regulation. The conclusion focuses on the latest legislative process taking place on European level, which reveals travel law to be a legal matter of constant radical change.