Titelaufnahme

Titel
Wenn Armut Generationen prägt ... : eine empirische Analyse zu aktuellen Problemlagen und Bewältigungsstrategien von armutsgefährdeten Jugendlichen und älteren Menschen / vorgelegt von Marlene Maria Joham ; Kerstin Wagner
BeteiligteJoham, Marlene Maria ; Wagner, Kerstin
Begutachter / BegutachterinMikula, Regina
Erschienen2014
Umfang319 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Älterer Mensch / Jugend / Armut / Bewältigung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-69538 Persistent Identifier (URN)
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Wenn Armut Generationen prägt ... [11.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Jugendliche und ältere Menschen sind mit spezifischen Entwicklungsaufgaben konfrontiert. Um diese zu meistern, sind Ausgangslagen wie die Betroffenheit von Armut kontraproduktiv. Ältere Menschen können allerdings mehr an biografischer Erfahrung aufweisen, um mit den Problemlagen, die aus Armut resultieren, umzugehen. Um dieser Annahme auf den Grund zu gehen, wird dieses Phänomen mit dem beide Generationen konfrontiert sein können, in seinen Bezügen dargestellt und analysiert. Anhand der Faktoren Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit/Krankheit wird skizziert, wie sich Armutsbetroffenheit bei Jugendlichen und älteren Menschen auswirkt. Anschließend werden "Transaktionale Stressbewältigung", "Ressourcenorientierung", "Resilienz", "Lebensbewältigung" und "Intergenerationelles Lernen" hervorgehoben, um armutsbezogene Bewältigungsstrategien anhand theoretischer Konzepte aufzuzeigen. Vor diesem Hintergrund ergeben sich die Fragestellungen: "Mit welchen gegenwärtigen Problemen sind armutsgefährdete Jugendliche und ältere Menschen in ihrem Alltag konfrontiert?" sowie "Welche Bewältigungsstrategien wenden Jugendliche und ältere Menschen an, um mit den aus Armut resultierenden Problemlagen umzugehen?". Schlussendlich werden intergenerationelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich der Problemlagen und Bewältigungsstrategien erfragt. Zur Beantwortung werden die Erhebungsmethoden der Autofotografie sowie das World Café herangezogen. Dabei ergibt sich, dass die Probleme "Luxus-/Überfluss-/Wegwerfgesellschaft", "ungenügendes Wohnen/bauliche Barrieren", "Mobilitäts- und Abhängigkeitsprobleme", "Krankheit/gesundheitliche Ungleichheit" und "mangelnde Teilhabe an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten" für diese Generationen von Bedeutung sind. Zum Umgang mit diesen Problemlagen werden aktive als auch passive Bewältigungsformen angewendet, wobei auf externe und interne Ressourcen zurückgegriffen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with adolescents and elderly people who both are confronted with different problems due to their situation of living in relative poverty. Still literature shows that elderly people can cope better with difficult living situations because of their life experience. So first of all this thesis is about the phenomenon of poverty, which concerns both generations. The elements education, work, living conditions and healthiness/disease are used to describe the causes of relative poverty and the problems resulting from it. Afterwards the "transactional model of stress and coping", "resource orientation", "resilience", the concept "life coping strategies" according to Böhnisch and "intergenerational learning" will be outlined to explain intergenerational coping strategies. With this background in mind, there are some questions to answer: "Which current problems occupy adolescents and elderly people who are concerned with relative poverty?" It is just as important to ask: "Which coping strategies do adolescents and elderly people use to deal with their problems?" And last but not least it is significant to discuss: "Which shared features and differences present both generations within their situation of living in relative poverty?" These questions are going to be answered by using the auto photographic method, where those affected were asked to photograph their own problems. Finally these were debated in our World Café, together with our subject groups. The results point up that both generations have to handle with problems like "luxury-/affluent-/throwaway society", "inadequate living conditions/physical barriers", "mobility and dependence problems", "illness/health disparity" and "lack of participation options concerning leisure activities". To cope with these issues both generations are using active and passive coping strategies, therefore they are reverting to external and internal resources.