Titelaufnahme

Titel
Subterra Incognita : eine Raumerkundung im Keller / vorgelegt von Dunja Maria Sporrer
Verfasser/ VerfasserinSporrer, Dunja Maria
Begutachter / BegutachterinRolshoven, Johanna
Erschienen2014
Umfang107 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. ud engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Keller / Kultur / Geschichte / Keller / Kultur / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-69526 Persistent Identifier (URN)
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Subterra Incognita [2.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Keller, einem bislang von der empirischen Kulturwissenschaft übersehenen "Zubehörraum" des Wohnens. Der Keller kann, so die Ausgangslage dieser Arbeit, nicht "aus sich heraus" verstanden werden ? ausgehend von einem kulturanalytischen Denkansatz verweisen Wohnräume stets aufeinander. Mit Hilfe raumtheoretischer Zugänge wird zunächst verdeutlicht, dass im Keller nicht der mathematisch-abstrakte Raum erlebt wird, sondern Raum, der sich über Sinneseindrücke erschließt, wobei die unterirdische Lage des Kellers zu seiner besonderen symbolischen Qualität beiträgt. Im Anschluss daran zeigt eine kulturgeschichtliche Rückschau auf die Kellernutzung, dass sich gesellschaftliche Veränderungen an der "Oberfläche" der Kultur auch im Untergeschoß spiegeln. Empirische Raumerkundungen, die ich mit den jeweiligen KellerbesitzerInnen in Grazer Keller unternommen habe, geben schließlich Aufschluss über die alltägliche Nutzung des Kellers, über seine Verwendung als Lagerraum und seine Qualität als ?Freiraum? des Wohnens.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis investigates the cellar, a "sub-territory" in the house, which has lacked scientific attention until now. Based on the assumption that areas in the home refer to each other, the cellar, seen as a "hidden space" of dwelling, cannot be viewed as any less significant than other more "visible" spaces in the home. By referring to spatial theory, the thesis first discusses the constitution of space and the symbolic meaning of the underground. Subsequent chapters illustrate the historical dimension of dwelling in general and the cellar in particular. This shows the impact social changes have on dwelling and housing. Research explorations into cellars in the city of Graz and interviews with their owners shed light on the everyday use of this part of a home, especially its use as a storage space and the quality of the cellar as the "free space" of dwelling.