Titelaufnahme

Titel
"... denn dass du wiederkehrst, ist ja nicht Recht" : Jenseitsvorstellungen und Hoffnungsperspektiven griechischer paganer Grabinschriften und der Auferstehungsglaube des lukanischen Doppelwerks / eingereicht von Ivan Rajic
Verfasser/ VerfasserinRajic, Ivan
Begutachter / BegutachterinPichler, Josef
Erschienen2014
Umfang77 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Grabinschrift / Bibel <Lukasevangelium> / Auferstehung <Motiv> / Grabinschrift / Bibel <Lukasevangelium> / Auferstehung <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-69461 Persistent Identifier (URN)
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"... denn dass du wiederkehrst, ist ja nicht Recht" [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Jenseitsvorstellungen und Hoffnungsperspektiven griechischer nichtchristlicher Grabinschriften (4. Jh. v. Chr. ? 3. Jh. n. Chr.) im Mittelmeerraum zeigen ein buntes Bild religiösen Denkens über die postmortale Welt. Leib und Seele werden zumeist getrennt gedacht, das irdische Leben als mühselig stilisiert und alle Hoffnung ? sofern sie artikuliert wird ? auf das Jenseits verlegt. Von daher ist es nachvollziehbar, dass die Rede von der Auferstehung den Griechinnen und Griechen in der Antike befremdlich erscheinen musste. Trotzdem verbreitete sich in diese Welt hinein das Christentum mit seiner Botschaft von Jesus und der Auferstehung. Das lukanische Doppelwerk (Lukasevangelium und Apostelgeschichte) richtet sich gezielt an sogenannte Heidenchrist/inn/en, also Christ/inn/en, deren Glaubensursprung in der Herkunftswelt der untersuchten Grabinschriften gelegen hat. Die vorliegende Arbeit beleuchtet daher, welche Anknüpfungspunkte und Unterschiede es zwischen den beiden religiösen Denkhorizonten gibt, warum es nichtchristlichen Griech/inn/en schwerfiel an die Auferstehung zu glauben, und was das Besondere der Auferstehung Jesu in der antiken hellenistischen Gesellschaft war. Zu diesem Zweck werden im ersten Teil der Arbeit antike Grabinschriften analysiert und im zweiten Teil werden das Kapitel 24 des Lukasevangeliums und die Areopagrede des Paulus in Athen (Apg 17,16?34) untersucht. Abschließend wird im dritten Kapitel ein Résumé gezogen.

Zusammenfassung (Englisch)

The beliefs about the afterlife and the perspectives of hope of non-Christian Greek epitaphs (4th century BC?3rd century AD) in the Mediterranean region are witnesses of diversity of religious thinking about the post-mortal world. Body and soul are thought of as two entities, the worldly life is stylised as wearisome and all hope ? if mentioned at all ? deferred until the afterlife. Thence, it is understandable that the idea of resurrection must have seemed disconcerting to the Greeks of Antiquity. Despite all odds, Christianity spread into that world with its message of Jesus and the resurrection. Luke?s two-volume masterpiece (Gospel of Luke and Book of Acts) specifically addresses the gentile Christians, or Christians with religious roots originating from the same world as the analysed epitaphs. The present thesis tries to cast light on the links and differences between the two horizons of thought, as well as on why it was a challenge for the Greeks of Antiquity to believe in resurrection, and what was considered special with regard to the resurrection of Jesus by the Hellenic society at the time. For this purpose, the first part of the present thesis examines antique epitaphs, while the second part focuses on the analysis of Chapter 24 (Luke), and St. Paul?s speech in the Areopagus in Athens (Acts 17:19?34). Finally, the third chapter draws conclusions based on the analyses.