Titelaufnahme

Titel
Die österreichische Automobilindustrie nach 1945 unter besonderer Berücksichtigung der LKW-Produktion : eine betriebshistorische Untersuchung / vorgelegt von Barbara Preimel
Verfasser/ VerfasserinPreimel, Barbara
Begutachter / BegutachterinKarner, Stefan ; Mandl, Gerwald
Erschienen2014
Umfang468 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Nutzfahrzeugindustrie / Geschichte 1945-2013 / Österreich / Nutzfahrzeugindustrie / Geschichte 1945-2013 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-69304 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die österreichische Automobilindustrie nach 1945 unter besonderer Berücksichtigung der LKW-Produktion [11.02 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die österreichische Automobilindustrie nach 1945 unter besonderer Berücksichtigungder Lkw-Produktion Es wurde in der vorliegenden Arbeit versucht, die Frage zu beantworten, welche Gründe ausschlaggebend dafür waren, dass österreichische Nutzfahrzeugunternehmen am Markt nicht mehr vorzufinden sind. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren noch folgende österreichische Hersteller führend auf dem Nutzfahrzeugmarkt: Steyr-Daimler-Puch AG, Österreichische Saurerwerke AG, ÖAF AG, Gräf & Stift AG, Automobilfabrik Perl AG, Fross-Büssing A. Komm.-Ges.Für Österreich ? als neutrales Land ? war die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg sehr schwierig, da es weder dem COMECON noch der EWG angehörte und damit Exportbeschränkungen unterworfen war. Erst im Jahr 1960, als Österreich der EFTA beitrat, änderte sich die Situation. Kundenwünsche, hinsichtlich der Ausstattung der Nutzfahrzeuge, änderten sich im Laufe der Jahre grundlegend. Die Hersteller hatten aber nicht nur die Kundenwünsche, sondern auch die gesetzlichen Vorschriften über Maße, Gewichte und Schadstoffemissionen zu beachten. Um die Fertigungskosten niedrig zu halten, verlagern die europäischen Hersteller ihre Produktionsstätten in Billiglohnländer. Außerdem versuchen sie verstärkt, am asiatischen Markt Fuß zu fassen, um die dort noch vorhandene Nachfrage zu decken.Die Wirtschaftskrise 2009 bescherte der gesamten Automobilindustrie eine große Talfahrt. Schließungen von Werken, Kurzarbeit bei den Herstellern waren die Folge der Krise. Gezeigt hat sich, dass technische Spitzenleistungen und qualitativ hochwertige Fahrzeuge nicht alleine ausschlaggebend für den Fortbestand eines Unternehmens sind. Wichtig sind die richtigen unternehmerischen Entscheidungen hinsichtlich maximaler Wirtschaftlichkeit sowie rechtzeitige Positionierung des Unternehmens auf den jeweiligen Märkten, Aufbau eines weitreichenden Vertriebs- und Servicenetzes und ebenso die Bereitschaft zu Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian automotive industry after 1945, with particular regard to truck productionThis dissertation has attempted to answer the question as to the reasons which were decisive for the disappearance of Austrian commercial vehicle manufacturers.After the Second World War the following Austrian manufacturers were still leaders in the commercial vehicle market: Steyr-Daimler-Puch AG, Österreichische Saurerwerke Aktieng-esellschaft, ÖAF AG, Gräf & Stift AG, Automobilfabrik Perl AG, Fross-Büssing A. Komm.-Ges.After the Second World War Austria, as a neutral country, was in a very difficult situation as it was neither a member of COMECON nor the EEC and was therefore subject to export re-strictions. The situation was only to change in 1960, when Austria joined EFTA. Over the years, customers? requirements with regard to commercial vehicle equipment have fundamentally changed. Manufacturers not only had to comply with customers? wishes, however, but also with legal requirements regarding dimensions, weights and pollutant emissions.European manufacturers relocate their production plants to low-wage countries to keep manufacturing costs low. They are also making increased efforts to gain a foothold in the Asian market, in order to satisfy demand there. The 2009 recession caused the whole automotive industry to go into a major decline. The crisis resulted in plant closures and manufacturers operating short-time working schemes. Superb technical achievements and high-quality vehicles alone are clearly not decisive for the continuation of a company. Making the right entrepreneurial decisions with regard to maximum profitability and timely positioning of the company in the appropriate markets, the development of an extensive sales and service network and also willingness to cooperate with other companies are also crucial success factors.