Titelaufnahme

Titel
Kompetent pflegen in der Migrationsgesellschaft : Möglichkeiten und Grenzen der Weiterbildung / vorgelegt von Martina Gaigg
Verfasser/ VerfasserinGaigg, Martina
Begutachter / BegutachterinSprung, Annette
Erschienen2014
UmfangIV, 108 Bl. : Zsfassung (1 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Transkulturelle Pflege / Transkulturelle Pflege / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-69298 Persistent Identifier (URN)
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Kompetent pflegen in der Migrationsgesellschaft [1.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund globaler Migrationsbewegungen in den letzten Jahrzehnten kam es in Österreich zu gesellschaftlichen Veränderungen. Aktuell haben etwa 19% der österreichischen Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Diese Veränderungen werden auch im Gesundheits- und Pflegebereich deutlich und stellen sowohl das Personal als auch die KlientInnen vor neue Herausforderungen. Durch teils unbewusste Ängste und Unsicherheiten können Diskriminierungen und Benachteiligungen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung auftreten. Zur Sensibilisierung von Pflegepersonen für Besonderheiten in der Pflege von PatientInnen mit Migrationshintergrund werden vermehrt entsprechende Inhalte in die Aus- und Weiterbildung integriert. Als Maßnahme auf individueller Ebene gegen Rassismus und rassistische Diskriminierung im Gesundheitsbereich wird von vielen AutorInnen die Stärkung der transkulturellen Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung als notwendig erachtet. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, Weiterbildungsangebote für inter-/ transkulturelle Kompetenz für Pflegepersonen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen zur Erlangung und Stärkung der pflegeberuflichen Handlungskompetenz in der Migrationsgesellschaft zu untersuchen. Im empirischen Teil dieser Arbeit wurde anhand der Durchführung und Auswertung von problemzentrierten Interviews in Anlehnung an den Forschungsstil der Grounded Theory, Antworten auf die Fragen der praktischen Umsetzbarkeit relevanter Kompetenzen, die in den Fortbildungen seitens der Pflegepersonen erlangt wurden, sowie der zugrunde liegenden Ansätze und Konzepte der Fortbildungen gesucht. Anhand der Analyse der Interviews und der Gegenüberstellung der Ergebnisse mit der aktuellen Literatur wird die Notwendigkeit der Perspektive auf Institutionelle Bedingungen deutlich. Um entsprechende Veränderungen in Organisationen des Gesundheitswesens zu implementieren, werden Strategien der interkulturellen Öffnung empfohlen.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to global migration in recent decades social changes occurred in Austria. Currently about 19% of the population have a migration background. These changes are also evident in the health and care sector and provide both the staff and the clients with new challenges. Due partly unconscious fears and uncertainties discrimination and disadvantage in medical and nursing care can arise. To raise awareness of carers for specific features in the care of patients with a migration background, appropriate content will be integrated into the training and education. As a measure at the individual level to combat racism and racial discrimination in the health sector, to strengthen cross-cultural competence in the education and training deemed necessary. The aim of this thesis is to investigate training opportunities for inter-/ transcultural competence for carers in terms of their possibilities and limitations for achieving and strengthening the care occupational competence in migration society. The empirical part of this work was based on the evaluation of problem-centered interviews based on the grounded theory. Answers to the questions of the practical implementability of relevant skills that have been acquired in the training on the part of caregivers, as well as the underlying concepts and approaches the training are researched. Based on the analysis of the interviews and the comparison of the results with the current literature, the need for perspective on institutional conditions is clear. To implement appropriate changes in healthcare organizations, strategies of intercultural opening are recommended.