Titelaufnahme

Titel
Kontinuitäten und Brüche im Dritten Lager vom Kriegsende bis zur Gründung der FPÖ : unter besonderer Berücksichtigung der Biographien der Gründer des VdU und der FPÖ / vorgelegt von Clemens Jöbstl
Verfasser/ VerfasserinJöbstl, Clemens
Begutachter / BegutachterinKonrad Helmut
Erschienen2014
Umfang168 S. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterÖsterreich / Verband der Unabhängigen / Freiheitliche Partei Österreichs / Geschichte / Österreich / Verband der Unabhängigen / Freiheitliche Partei Österreichs / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68964 Persistent Identifier (URN)
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Kontinuitäten und Brüche im Dritten Lager vom Kriegsende bis zur Gründung der FPÖ [1.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kontinuitäten und Brüche im Dritten Lager vom Kriegsende bis zur Gründung der FPÖDas sogenannte "Dritte Lager" brauchte in der Zweiten Republik am längsten um sich wieder innerhalb der österreichischen Parteienlandschaft zu konstituieren. Im Fokus der Diplomarbeit stehen Herbert Kraus und Anton Reinthaller, sowie die inhaltlichen und personellen Kontinuitäten und Brüche, die das Dritte Lager in jener Zeit prägten. Die meisten ehemaligen Exponenten der Deutschnationalen mussten sich während der Entnazifizierung vor Volksgerichten verantworten. So konnten sich, zu Beginn der Zweiten Republik, nur unbelastete Personen, die in der Zeit des Dritten Reichs nicht in der NSDAP waren, politisch betätigen. Herbert Alois Kraus entsprach diesem Kriterium und gründete 1949 den "Verband der Unabhängigen" (VdU). Nach dem erfolgreichen Einzug in den Nationalrat im selben Jahr war der VdU ein paar Jahre lang die deutschnationale Fraktion im Parlament. Auf die Nationalratswahl 1953 folgte eine Phase des Umbruchs die 1955 mit der Gründung der "Freiheitlichen Partei Österreichs" (FPÖ) ihren Abschluss fand. Der führende Protagonist dieser neuen Partei war der ehemalige nationalsozialistische Spitzenfunktionär Anton Reinthaller. Anhand von Literatur- und Archivrecherche lässt sich durch die Analyse der Lebensläufe der beiden Parteigründer ein mehrschichtiges Bild derer und ihrer Parteien skizzieren.

Zusammenfassung (Englisch)

Continuities and breaks in the "Third Lager" from the end of the Second World War until the founding of the FPÖFor the so called "Dritte Lager" it took significantly long to reconstitute as a party inside the political landscape of the Second Austrian Republic. The focus of my final thesis is on Herbert Kraus and Anton Reinthaller as well as on the personnel- and contentrelated continuities and breaklines inside the "Dritte Lager".Most of the former exponents of the German-nationals had to defend themselves at the peolpes? court ("Volksgericht") during the time of denazification. Only unencumbered persons who never were members of the NSDAP were allowed to take part in political activity. Herbert Alois Kraus met these criteria and found the "Union of Independents" ("Verband der Unabhängigen"/VdU) in 1949. After the successful entry into the Austrian parliament in the same year, the VdU was the German-nationalist group there for some time. Following a phase of change after the election for the next legislative period in 1953, the "Austrian Freedom Party" ("Freiheitliche Partei Österreichs"/FPÖ) was found in 1955. The former top-level National Socialist functionary Anton Reinthaller was the leading figure in this new party.On the basis of literature- and archive research and the analysis of the curricula vitae of the two party?s founders, a multilayered picture of them and their parties can be outlined.