Titelaufnahme

Titel
Fallot'sche Tetralogie - Strategien zur Palliativtherapie der häufigsten angeborenen Herzfehlbildung / vorgelegt von Madeleine Kröll
Verfasser/ VerfasserinKröll, Madeleine
Begutachter / BegutachterinGößnitzer, Edith
Erschienen2014
UmfangIX, 85 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fallot-Tetralogie / Therapie / Fallot-Tetralogie / Therapie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68812 Persistent Identifier (URN)
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Fallot'sche Tetralogie - Strategien zur Palliativtherapie der häufigsten angeborenen Herzfehlbildung [2.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Fallot?sche Tetralogie (ToF) ist ein angeborener Herzfehler und gehört mit 10 % zu den häufigsten zyanotischen Herzerkrankungen von Neugeboren. Sie weist vier Charakteristika auf, eine Pulmonalstenose, einen Ventrikelseptumdefekt, eine überreitende Aorta und einen hypertrophierten rechten Ventrikel. Der Grund für den Defekt ist die ungleiche Trennung der rechten und linken Ventrikelausflussbahnen während der 5. Schwangerschaftswoche.Eine lebensbedrohliche Komplikation der ToF ist der hypoxämische Anfall, bei dem es zu einer plötzlichen Sauerstoffunterversorgung des Kindes kommt. Ein solcher Notfall erfordert die Sedierung des Kindes durch Morphin oder Diazepam und den Einsatz von Propranolol zur Lösung des Infundibulumspasmus. Die vollständige Heilung eines Kindes mit ToF kann nur operativ erfolgen. Um eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu garantieren, muss bis zur Operation der fetale Blutkreislauf erhalten bleiben. Dies erfordert die Applikation von Prostaglandinen, deren gefäßerweiternder Effekt ein Verschließen des Ductus arteriosus verhindert. Eine baldige operative Korrektur des Herzfehlers nach der Geburt, verhindert zumeist einen hypoxämischen Anfall. Eine vollständige Genesung kann mit Medikamenten allein nicht erreicht werden, jedoch sind sie in der Notfalltherapie und zur Offenhaltung des Ductus arteriosus notwendig.Der erste Teil der Arbeit beschreibt den Aufbau des Herzens, seine embryonale Entwicklung, die vier Anomalien der Fallot?schen Tetralogie sowie den biochemischen Hintergrund einer Hypoxämie. Im zweiten Teil wird auf die Wirkung der, bei der Fallot?schen Tetralogie eingesetzten, Opioide, Benzodiazepine, ?-Adrenozeptor-Antagonisten und Prostaglandine eingegangen. Ein kurzer Überblick über die bei der ToF eingesetzten Diagnoseverfahren, Echokardiographie und Herzkatheteruntersuchung wird im dritten Teil gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

Tetralogy of Fallot (ToF) is a congenital heart defect and accounts for 10 % of the cases of cyanotic heart disorders of newborns. It is the most common cyanotic heart defect and involves four abnormalities including pulmonary stenosis, a ventricular septal defect, an overriding aorta and a right ventricular hypertrophy. The main defect of ToF stems from an abnormal separation of the outlet septum between the right and left ventricular outflow tract during the fifth week of pregnancy.A life-threatening complication of ToF is the sudden incidence of tet spells, which are caused by an abnormally low level of oxygen in the blood. This emergency requires sedation with morphine or diazepam and propranolol to relax the infundibular muscle spasm. A permanent cure for ToF can only be achieved through surgery. Prior to that, it is important to maintain the fetal blood circulation. Due to their dilating effect on vascular smooth muscles, prostaglandins are used to keep the Ductus arteriosus open.Performing surgery as soon as possible prevents the incidence of tet spells in most cases and offers infants an almost normal life. There is no way to correct Tetralogy of Fallot solely with drugs, nevertheless they are indispensable in emergency treatment and to keep the Ductus arteriosus open.The first part of this diploma thesis describes the structure of the heart, the embryological development of the heart and the four abnormalities that make up the Tetralogy of Fallot. The second part is about the mechanism of action of opioids, benzodiazepines, ?-adrenoreceptor antagonists and prostaglandins based on the example of Tetralogy of Fallot. Furthermore, it provids an overview of the diagnostic procedure, which includes echocardiography and cardiac catheter examination.