Titelaufnahme

Titel
Eine kritische Auseinandersetzung mit den Neuerungen des GEAS insbesondere der Dublin III-Verordnung / vorgelegt von Julia Ehgartner
Weitere Titel
A critical examination with the CEAS amendments in particular the reversed Dublin III rules
Verfasser/ VerfasserinEhgartner, Julia
Begutachter / BegutachterinBenedek, Wolfgang
Erschienen2014
UmfangVII, 93 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Asylrecht / Europäische Union / Asylrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68679 Persistent Identifier (URN)
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Eine kritische Auseinandersetzung mit den Neuerungen des GEAS insbesondere der Dublin III-Verordnung [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Europäische Rat setzte sich 1999, bei einer Sondertagung im finnischen Tampere, die Schaffung eines Gemeinsamen Europäischen Asylsystems zum Ziel. Für die Umsetzung waren zwei Phasen vorgesehen. Zunächst sollten Mindeststandards für das Verfahren und die Aufnahme von Flüchtlingen festgelegt werden. In der zweiten Harmonisierungsphase sollte ein unionsweit einheitliches Asylverfahren und ein einheitlicher Status für Asylwerber und subsidiär Schutzberechtigte erreicht werden. Das im Juni 2013 abgeschlossene Asylpaket bildet nun den Abschluss der zweiten Harmonisierungsphase im Bereich des europäischen Asylrechts. Ziel dieses Prozesses war es, durch gleiche rechtliche Rahmenbedingungen in den Mitgliedsstaaten, Mehrfachanträge und sekundäre Wanderbewegungen (Asylshopping) von Asylwerbern zu verhindern. Das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) setzt sich aus der Dublin-Verordnung und der Eurodac-Verordnung, fünf Richtlinien, sowie dem europäischen Unterstützungsbüro in Asylfragen (EASO) zusammen. In der vorliegenden Arbeit werden das GEAS und die für Flüchtlinge herrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert. Dabei soll geklärt werden, ob das Bestreben der zweiten Harmonisierungsphase, ein einheitliches Asylsystem zu schaffen, erreicht werden konnte.

Zusammenfassung (Englisch)

In 1999, at a special meeting in Tampere, Finland, the European Council agreed upon to establish a Common European Asylum System. A two-step procedure was envisaged for the implementation. First, minimum standards for the asylum procedure as well as for the reception conditions should be adopted. The second phase of harmonisation should lead to a common asylum procedure and a uniform status for refugees and the beneficiaries of subsidiary protection. The second phase of harmonisation was completed by the asylum package, which had been finished by June 2013. The goal of this process was to reduce multiply asylum applications and migratory movements (asylum shopping) of refugees.The Common European Asylum System (CEAS) is made up of the Dublin-Regulation and the Eurodac-Regulation, five directives and the European Asylum Support Office in Malta. This thesis analyses the Common European Asylum System and the prevailing legal framework for refugees in the European Union. Furthermore, the thesis at hand should clarify, whether the aim of the second phase of harmonisation, to establish a common asylum procedure, could be reached.

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