Titelaufnahme

Titel
Maria Buch : Entstehung und Entwicklung eines Wallfahrtsorts in der Obersteiermark / vorgelegt von Verena Poncza-Jauk
Verfasser/ VerfasserinPoncza-Jauk, Verena
Begutachter / BegutachterinEberhart, Helmut
Erschienen2014
Umfang103 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Maria Buch- Feistritz / Wallfahrt / Maria Buch- Feistritz / Wallfahrt / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68636 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Maria Buch [2.63 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Wallfahrt und Wallfahrtsforschung am Beispiel des Wallfahrtsorts Maria Buch in der Obersteiermark. In einer Einführung in die klassische Wallfahrtsgeschichte der katholischen Kirche, in der jede Zeitepoche kurz angerissen wird, wird versucht einen sachlichen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Wallfahrt im europäischen Raum zu geben. Weiters befasst sich dieses Kapitel auch mit dem Versuch einer Begriffsdefinition von "wallfahren" und "pilgern", um dann im Forschungskapitel weiter darauf eingehen zu können. Im dritten Kapitel wird die Wallfahrtsforschung behandelt, da diese einen wichtigen Teil der Volkskunde darstellt. In diesem Kapitel sollen die Ansätze der wichtigsten Vertreter der Wallfahrtsforschung erwähnt und behandelt werden. Das vierte Kapitel dieser Arbeit setzt sich mit der Geschichte und Entwicklung der Wallfahrtskirche Maria Buch auseinander und behandelt auch die bauliche und kunsthistorische Entwicklung der Wallfahrtskirche.Die angewandten Forschungsmethoden werden kurz erläutert um allgemein einen Einblick über die verwendeten Methoden und Hilfsmittel zu geben. Im Hauptkapitel, der eigentlichen Forschung, wird versucht, einen möglichst detaillierten Blick auf die Wallfahrt der umliegenden Gemeinden nach Maria Buch und ihrer mögliche Veränderung zu werfen. In weiterer Folge werden die Hauptwallfahrtstage und das Anliegenbuch behandelt, welches eines der ältesten in der Steiermark ist. Ziel ist es herauszufinden, ob Maria Buch, so wie viele andere Wallfahrtsorte, in den letzten Jahren einen Boom erlebt hat, oder ob auf Grund der Nähe zu anderen Wallfahrtsstätten eher ein Rückgang zu verzeichnen ist. Dazu wurde auch ein Interview mit dem Mesner von Maria Buch geführt, der schon seit mehr als 30 Jahren in der Wallfahrtskirche tätig ist und die Fragen zur Entwicklung der Wallfahrt beantworten konnte.

Zusammenfassung (Englisch)

The work deals with the subject of pilgrimage and pilgrimage research on the example of the pilgrimage town of Maria Buch in upper Styria. In an introduction to the classical pilgrimage history of the Catholic Church, in which each era is touched upon briefly, the emergence and development of the pilgrimage in Europe and an attempt of an objective overview shall be given. In this chapter the focus will also be on an attempt of a definition of "wallfahren" and "pilgern", and will be further discussed in the research chapter. The third chapter deals with the pilgrimage research, because it represents an important part of the folklore. In this chapter, the approaches of the most representative of the pilgrimage research will be mentioned and treated. The fourth chapter of this work deals with the history and development of the pilgrimage church Maria Buch and treats the constructional and historical development of the sanctuary.The research methods are described briefly to give an insight about the used methods and tools in general. The main chapter, the actual research, attempts to look on the pilgrimage of the surrounding communities Maria Buch and their possible change in detail. Subsequently the main pilgrimage days and the concerns book, which is one of the oldest in Styria, Austria, will be dealt with. The aim is to figure out, if Maria Buch, like many other places of pilgrimage, has experienced a boom in recent years, or whether there is a decline due to its proximity to other sanctuaries. An interview with the sacristan of Maria Buch was held, who has worked in the sanctuary for more than 30 years and was able to provide details on the development of the pilgrimage.