Titelaufnahme

Titel
Möglichkeiten und Grenzen der Begründung offener Gesellschaften / vorgelegt von Marko Pandel
Verfasser/ VerfasserinPandel, Marko
Begutachter / BegutachterinStelzer, Harald
Erschienen2014
Umfang113 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Offene Gesellschaft / Kritischer Rationalismus / Offene Gesellschaft / Kritischer Rationalismus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68608 Persistent Identifier (URN)
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Möglichkeiten und Grenzen der Begründung offener Gesellschaften [0.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ich stellte mir die Frage, warum wir denn in einer Demokratie leben und wie man diese begründen kann. Auch die Frage nach Alternativen stellte ich mir. Während des Studiums bin ich auf den kritischen Rationalismus gestoßen, der mein Interesse geweckt hat. Auch wenn mit ihm als Grundlage nicht unbedingt ein neues System entstünde, ließe sich wenigstens das bisherige gut erklären. Das Ziel war es, zu einer begründeten Gesellschaftsordnung zu kommen.Schon am Anfang stellten sich grundlegende Fragen, die in der Diplomarbeit beantwortet werden. Wie kommen wir zu Erkenntnis, das Mühnhausen-Trilemma, die Wertproblematik, wie bildet man Theorien und welche ist welcher vorzuziehen sind nur einige Fragen, die aufgetreten sind und die ich im Zuge der Arbeit beantworte.Trotz allen beantworteten Fragen blieb eine offen ? Wie begründe ich eine Gesellschaftstheorie? Beim kritischen Rationalismus ist unser Wissen immer vorläufig, d.h. es gibt keine Letztbegründungen. Ein konsequenter Fallibilismus wird verfolgt. Wir können uns immer täuschen, was heißt, dass wir uns auch an jedem Punkt täuschen können, den uns der kritische Rationalismus vorschlägt ? nichts lässt sich sicher Begründen, auch nicht der Kritische Rationalismus selbst. Dieser Punkt ist für eine Gesellschaftstheorie aber sehr wichtig. Wie kann ich andere dazu bewegen, sich an etwas zu halten, wenn ich im gleichen Atemzug zugeben muss, dass ich es eigentlich selber nicht sicher weiß?Aufgrund dessen beschäftigt sich meine Diplomarbeit auch mit transzendental-pragmatischen Letztbegründungen und einer Ethik des Wollens, die sichere Begründungen liefern könnten. Bei diesen Theorien soll es sehr wohl möglich sein zu zeigen, dass zwingend eine bestimmte Gesellschaftsform angestrebt werden soll.

Zusammenfassung (Englisch)

I noticed that our Western society and democracy is not as perfect as it is shown in history classes or in teaching of political education.I have racked my brain about a better or an alternative solution.During my studies of philosophy, I came in contact with the critical rationalism which has sparked my interest.Even though not necessary as a basis would create a new system, it could at least explain the existing well.The aim was to formulate a social order based on the critical rationalism.Already at the beginning shown up fundamental questions are answered in the thesis.As we come to cognition, the Mühnhausen-Trilemma, how to create theories and which one to prefer or the value problem - these are only a few questions, witch are explained in the thesis. Despite all the answered questions, one very important could not be answered; precisely the most important one - how to found a theory of society?About critical rationalism, our knowledge is always provisional, there is no final justification.A consequent fallibilism is pursued.We can always deceive ourselves, what means that we can deceive ourselves also at any point, which suggests the critical rationalism - nothing can be justified, not even the critical rationalism itself.Exactly this is an important point.How can I encourage others to keep up something, if I have to admit in the same breath, that there is nothing I really know for sure.Because of this problem, my diploma thesis ends with two another theories - an ethic of will and a transzedental-pragmatic try of justification.In this theories, it is possible to show others, that we necessarily act in a certain way and not different, because we necessarily want it on one hand, or its necessarily given on the other hand.