Titelaufnahme

Titel
Die geplante Neuregelung der Fusionskontrollverordnung (Nr.139/2004) auf Grundlage des Arbeitspapiers "Toward more effective EU merger control" der Europäischen Kommission / vorgelegt von Katharina Logar
Verfasser/ VerfasserinLogar, Katharina
Begutachter / BegutachterinIsak, Hubert
Erschienen2014
UmfangIII, 64 Bl., Bl. IV - XI : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Fusionskontrolle / Europäische Union / Fusionskontrolle / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68555 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die geplante Neuregelung der Fusionskontrollverordnung (Nr.139/2004) auf Grundlage des Arbeitspapiers "Toward more effective EU merger control" der Europäischen Kommission [0.78 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Juni 2013 wurde von der Europäischen Kommission (Kommission) die Öffentlichkeit zum Thema "Verbesserung der europäischen Fusionskontrolle" konsultiert. In dieser Konsultation ging es hauptsächlich um zwei Themen: Erstens, wie nichtkontrollierende Minderheitsbeteiligungen ("structural links"), welche bislang nicht in den Anwendungsbereich der FKVO fielen, der Kontrolle der Europäischen Kommission (Kommission) unterworfen werden könnten, und zweitens, wie das bestehende Verweisungssystem zwischen der Kommission und den nationalen Wettbewerbsbehörden verbessert und effizienter gestaltet werden könnte. Diese Diplomarbeit befasst sich mit den in diesem Arbeitspapier vorgestellten Vorschlägen der Kommission zur Änderung der VO Nr. 139/2004 des Rates vom 20.1.2004 über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (EG-Fusionskontrollverordnung), deren Auswirkungen und den möglichen Änderungen des Verfahrens im Sinne einer Vereinfachung. Im Rahmen der Arbeit wird zunächst auf die Bereiche des europäischen Wettbewerbsrechts und des österreichischen Kartellrechts zurückgegriffen, sodass ein ambivalentes Bild der gegenwärtigen Rechtslage entsteht. Im Anschluss wird der Vorschlag der Kommission zur Änderung der FKVO genau beleuchtet und die möglichen Optionen herausgearbeitet. Im weiteren Verlauf wird eine Analyse der Möglichkeiten, wie die FKVO geändert werden könnte, vorgenommen.

Zusammenfassung (Englisch)

In June 2013 the European Commission consulted the general public about how to improve the Merger Regulation. The consultation mainly dealt with two issues: first, how the Commission can apply merger control rules on acquisitions of non-controlling minority shareholdings ("structural links") and second about how the current case referral system between the Commission and the Member States could be improved and become more efficient. This master thesis dealt with the options, which are presented in the working staff paper of the commission about the modification of the Council Regulation (EC) No 139/2004 of 20 January 2004 on the control of concentrations between undertakings (the EC Merger Regulation), the effects and the possible modification of the procedure according to a simplification. Within the scope of this thesis it would be fell back on the European Competition Law and the Austrian anti-trust law, so that it arises an ambivalent picture of the current legal position. Following this the commission`s proposal about the amendment of the Merger Regulation will be examined exactly and all options will be presented in detail. In process follows an analysis of the options, how the Merger regulation could modified.