Titelaufnahme

Titel
Soziokulturelle und sozioökonomische Evolution : zur Bedeutung und Anwendung selbstorganisierter Systeme im agilen Projektumfeld / vorgelegt von Philipp Hofstätter
Verfasser/ VerfasserinHofstätter, Philipp
Begutachter / BegutachterinGötschl Johann
Erschienen2014
Umfang109 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Unternehmen / Geistige Arbeit / Selbstorganisation / Unternehmen / Geistige Arbeit / Selbstorganisation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68479 Persistent Identifier (URN)
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Soziokulturelle und sozioökonomische Evolution [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Unternehmen in der Wissensarbeit sehen sich zunehmend dem Druck ausgesetzt, Innovationen hervorzubringen. Diese Innovationen betreffen nicht nur neue Produkte und Services, sondern auch organisationsinterne Adaptionen durch soziokulturelle und sozioökonomische Evolution. Paradigmen der Organisationsführung müssen überdacht werden, sodass sich Unternehmen besser an interne wie auch marktspezifische Herausforderungen anpassen können. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, wieso selbstorganisierte Systeme anpassungsfähiger sind als klassische Unternehmensstrukturen und wie diese Selbstorganisation und die damit verbundene Evolution gefördert werden können. Individuen müssen möglichst viel Freiraum erhalten ohne dabei den Kontext der Teamorientierung zu verlieren. Individualität schafft ein Sensorium für Veränderungspotentiale. Enge Zusammenarbeit schafft hingegen eine breitere Wissensbasis für den Ideenaustausch und die Kreativität. In diesem Spannungsfeld von Individualität und Kollektivität dient die richtige Kommunikation als Katalysator und muss entsprechend gefördert werden. Eine gemeinsame Teamkultur wirkt hierbei komplexitätsreduzierend und erhöht damit die Effizienz des Teams. Nur so kann Transparenz gewährleistet werden, welche für Selbstorganisation maßgeblich ist. Gleichzeitig führt die zielgerichtete Kommunikation zu Wissenstransfer, wodurch die Wissensbasis des ganzen Unternehmens gestärkt wird. Durch die enge Zusammenarbeit autonomer Individuen kann letztlich die Struktur des Systems selbst beeinflusst werden. Auf Basis geeigneter Kennwerte, welche komplexe Zusammenhänge verständlich machen sollen sowie individueller Kognition und Emotion können soziale Systeme eine soziokulturelle und sozioökonomische Evolution hervorbringen.

Zusammenfassung (Englisch)

Businesses within the knowledge industry are increasingly pressured to innovate. Such innovations not only encompass new products or services, but also adaption through socio-cultural and socio-economical evolution. Paradigms of leadership need to be reconsidered. This paper shows, why self-organized systems are more adaptable than classical company structures and how this self-organization and the closely connected evolution can be supported. Individuals need autonomy without losing the team-orientation. Individuality can be used to discover unused potentials. Strong ties within the team, however, provides a broad knowledge base for idea transfer and creativity. In this tension of individuality and collectivity communication acts as a catalyst and needs to be supported. Therefore a common team culture reduces complexity and increases the level efficiency. Transparency is a necessary precondition for self organization. At the same time focused communication leads to knowledge transfers, which strengthens the knowledge base of the company. Close cooperation of all team members can, ultimately, change the structure of the whole system. On the basis of proper key performance indicators, as well as on individual cognition and emotion social systems bear socio-cultural and socio-economic evolution.