Titelaufnahme

Titel
Mögliche Konfliktpotenziale von Öffentlichkeitsbeteiligung bei Infrastrukturgroßprojekten / Maria Krischner
Verfasser/ VerfasserinKrischner, Maria
Begutachter / BegutachterinUngericht, Bernhard
Erschienen2014
UmfangVII, 108 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Infrastrukturplanung / Großprojekt / Öffentlichkeit / Beteiligung / Infrastrukturplanung / Großprojekt / Öffentlichkeit / Beteiligung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-68463 Persistent Identifier (URN)
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Mögliche Konfliktpotenziale von Öffentlichkeitsbeteiligung bei Infrastrukturgroßprojekten [10.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Mittelpunkt dieser Masterarbeit steht das Thema der Öffentlichkeitsbeteiligungbei Infrastrukturgroßprojekten. Der Umgang mit Großprojekten stellt eine dergrößten Herausforderungen der heutigen Zeit dar, da sie eine Vielzahl vonMenschen betreffen und gesellschaftliche Auseinandersetzungenheraufbeschwören. Aus diesem Grund werden solche Vorhaben oftmals vonKonflikten zwischen projektwerbenden Unternehmen und der Öffentlichkeitbegleitet. Durch diese Konflikte im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung kann dasKlima und damit die Arbeitsgrundlage von Unternehmen und der Öffentlichkeitverschlechtert werden.Ziel dieser Masterarbeit ist das Erkennen des Ortes und des Zeitpunktes vonKonfliktpotenzialen bei der Planung und der Errichtung einesInfrastrukturprojektes, sowie der Verlauf und mögliches Verbesserungspotenzialder Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Parteien. Zu Beginn dieserMasterarbeit werden die theoretischen Grundlagen von Öffentlichkeitsbeteiligungdargestellt, wobei ein Schwerpunkt auf die Situation in Österreich gelegt wird.Unter anderem wurde herausgearbeitet, wie dieser Prozess abläuft und welchenNutzen die unterschiedlichen Parteien generieren können.Neben der Identifikation möglicher Konfliktpotenziale wird auch dasVerbesserungspotenzial für die Kommunikation zwischen den Parteien ermittelt.Methodisch erfolgt dies mithilfe einer empirischen Untersuchung, die in Form vonqualitativen Interviews gestaltet wird. Für die Interviews standen Personen ausden unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen der betroffenen Öffentlichkeit zurVerfügung. Die empirische Studie beinhaltet zusätzlich die Untersuchung einesPraxisbeispiels, die Planung des Pumpspeicherkraftwerkes Koralm in derSteiermark. Schwerpunkt hier ist der Diskurs zwischen den Parteien, derdiskursethisch anhand von vier Regeln eines "idealen Dialogs" untersucht wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis focuses on public participation in major infrastructure projects.Handling major projects belongs to the biggest challenges nowadays as manypeople are affected and it provokes social conflicts. Due to this fact, suchprojects often cause conflicts between companies and society. As a consequenceof those conflicts the working basis between companies and society may beaffected adversely.This master thesis aims to identify place and time of possible conflict sources atthe planning and formation stage of an infrastructure project. Moreover, it dealswith the process and potential communication improvements between differentparties. At the beginning of this master thesis the theoretical foundations ofpublic participation with a focus on the situation in Austria will be presented.Among others the way a process works will be elaborated and benefits differentparties can generate will be discussed.Next to the identification of potential conflict sources, possibilities ofimprovement are also determined. Concepts of improvement were gathered byconducting an empirical study through qualitative interviews. People of differentstakeholder groups belonging to the involved society were interviewed. Inaddition, the empirical study includes the examination of a practical example, i.e.the planning of the pump storage generating plant Koralm in Styria. The practicalexample focuses on the discourse between the parties and is ethically analysedthrough taking four rules of an ideal discourse into consideration.