Titelaufnahme

Titel
Stifterwille und Begünstigtenrechte / eingereicht von leonhard Frizberg
Weitere Titel
Intentions of the trustor and rights of the beneficiaries
Verfasser/ VerfasserinFrizberg, Leonhard
Begutachter / BegutachterinNitsche, Gunter
Erschienen2014
UmfangVI, 116 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich <Privatstiftungsgesetz> / Begünstigter / Österreich <Privatstiftungsgesetz> / Begünstigter / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67936 Persistent Identifier (URN)
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Stifterwille und Begünstigtenrechte [1.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Privatstiftungsgesetz (PSG) kennt nur wenige ausdrückliche Bestimmungen betreffend die Rechte der Begünstigten und enthält keine Vorschriften, die die Einräumung weiterer Rechte an Begünstigte in der Stiftungserklärung für unzulässig erklären. Dem Prinzip der Vertragsfreiheit entsprechend ist es dem Stifter daher möglich, den Begünstigten in der Stiftungserklärung weitere ? über den gesetzlichen Umfang hinausgehende - Rechte einzuräumen. Die vorliegende Diplomarbeit "Stifterwille und Begünstigtenrechte" befasst sich mit der Frage, welche Rechte in welchem Umfang den Begünstigten durch den Stifter eingeräumt werden können. Probleme ergeben sich dort, wo Begünstigte Rechte erhalten, die ihnen eine eigentümerähnliche Stellung verschaffen, was mit der Privatstiftung als eigentümerloses Rechtssubjekt unvereinbar ist.Unter diesem Gesichtspunkt werden insbesondere das Recht der Begünstigten, dem Vorstand Weisungen zu erteilen, und das Recht auf Abberufung von Organmitgliedern untersucht. Fernerwird geprüft, inwieweit der Stifter den Begünstigten ein Recht auf Geschäftsführung, ein Antrags-, Zustimmungs- oder Vetorecht bei Entscheidungen des Vorstands bzw Beratungs- oder Anhörungsrechte einräumen kann. Behandelt werden weiters das Recht der Begünstigten auf Bestellung von Organmitgliedern, auf Festsetzung der Vergütung von Organen, auf Feststellung der Begünstigten, sowie auf Festsetzung der Leistungen der Begünstigten. Letztlich wird noch die Zulässigkeit einer Änderung der Stiftungserklärung durch einen begünstigten Stifter untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian Privatstiftungsgesetz (PSG) contains only a few explicit regulations regarding the rights of the beneficiaries and does not specify the admissibility of granting further rights to beneficiaries in the deed of donation. Thus the trustor is able to determine additional rights of the beneficiaries in the deed of donation.This thesis with the title "Intentions of the trustor and rights of the beneficiaries" deals with the question which rights can be granted to beneficiaries to which extent. Problems arise when beneficiaries - due to granted rights - achieve an owner?like position, which is incompatible with the foundation as an ownerless legal body.The focus of this thesis will be on examining those rights of the beneficiaries, which are declared in the deed of donation, and in specific on the authority to give instructions to the executive board, furthermore on the recall of members of an organ. Additionally the right of beneficiaries to be part of the executive board, the right of petition, the right of approval or the veto right against decisions of the executive board, the consultation right and the right to be heard, will be examined. Moreover this thesis will check the admissibility of granting the right to appoint members of an organ, the right to determine the pay of members of an organ, the right to appoint the beneficiaries and their benefits to beneficiaries. Finally the right to change the deed of donation as a trustor, who is a beneficiary as well, will be covered.

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