Titelaufnahme

Titel
Volkswirtschaftliche Effekte innovationsorientierter Umweltpolitik am Beispiel der österreichischen Umwelttechnikindustrie / vorgelegt von Johannes Tschinderle
Weitere Titel
Economic effects of an innovation-oriented environmental policy : the case of the Austrian eco-tech industry
Verfasser/ VerfasserinTschinderle, Johannes
Begutachter / BegutachterinBednar-Friedl, Birgit
Erschienen2014
Umfang81 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Umweltschutzindustrie / Umweltpolitik / Österreich / Umweltschutzindustrie / Umweltpolitik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67825 Persistent Identifier (URN)
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Volkswirtschaftliche Effekte innovationsorientierter Umweltpolitik am Beispiel der österreichischen Umwelttechnikindustrie [3.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise und der Eurokrise suchen Politiker in Europa nach Strategien, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Gleichzeitig setzte sich die Europäische Union im Klima- und Energiepaket ehrgeizige klima- und energiepolitische Ziele. Um sowohl die ökologische als auch die ökonomische Herausforderung zu bewältigen, ist es unbedingt notwendig den technologischen Wandel zu steuern. Denn ohne Regulierung kommt es nicht zu einer Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung. Aufgrund von negativen und positiven Externalitäten verstärkt ein laissez-faire die Dominanz der ressourcen- und energieintensiven Technologien und prolongiert den nicht-nachhaltigen technologischen Lock-In. Darum wird in dieser Arbeit ein Ansatz erarbeitet, der eine Innovation und Diffusion von klima- und ressourcenschonenden Technologien begünstigt. Der evolutionäre Innovationsansatz und die Neo-Schumpetersche Theorie sind hilfreich, die gesellschaftlichen Entwicklungssprünge als ein Wandel des technoökonomischen Paradigmas zu erklären. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass das aufkommende Paradigma der Nachhaltigkeit die österreichische Umwelttechnikindustrie heranwachsen lässt. Schließlich zeigt sich, dass eine Kombination aus umwelt- und technologiepolitischen Instrumenten den technologischen Wandel effektiv steuert und in der langen Frist zu geringeren Klimafolgekosten und zu einem höheren Wohlstand führt.

Zusammenfassung (Englisch)

After the appearance of the global financial crisis and the eurozone crisis, politicians in Europe struggle to find strategies in order to enhance economic growth and create jobs. At the same time, the European Union has bound itself to ambitious climate and energy policy targets in the Climate and Energy Package. To address both the economical and the ecological issues there is a stringent need for directed technological change, since without regulation decoupling of economic growth from environmental degradation is impossible. Due to positive and negative externalities, laissez-faire enforces the dominance of the energy end resource intensive technologies and prolongs the unsustainable technological lock-in. The task of this master thesis is to elaborate an approach to foster the innovation and diffusion of low-carbon and resource efficient technologies. Applying the evolutionary innovation approach and relying on the Neo-Schumpeterian theory, we explain the social transitions as a change of the technoeconomic paradigm. In this perspective, sustainability is the emerging paradigm that allows the Austrian eco-tech industry to evolve. In conclusion, a policy mix of both environmental and technology policy is needed to direct technological change towards sustainable economic growth and climate change mitigation in the long run.

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