Titelaufnahme

Titel
Die Umsetzung von nachhaltigen Mobilitätsprojekten für den Fuß- und Radverkehr : Erfolgsfaktoren und Barrieren europäischer Klein- und Mittelstädte im Rahmen des URBACT-Projektes "Active Travel Network" / Steinbacher Martin
Verfasser/ VerfasserinSteinbacher, Franz
Begutachter / BegutachterinFischer, Wolfgang
Erschienen2014
Umfang112 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Stadt / Mobilität / Nachhaltigkeit / Stadt / Mobilität / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67770 Persistent Identifier (URN)
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Die Umsetzung von nachhaltigen Mobilitätsprojekten für den Fuß- und Radverkehr [4.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein massives Verkehrsaufkommen birgt eine Reihe an negativen Auswirkungen, welche die Lebensqualität in Städten beeinträchtigen: Lärm, CO-Ausstoß, Zersiedelung, Staus, Unfallgefahr. In der Stärkung des Fuß- und Radverkehrs sowie einer geänderten Verkehrsmittelwahl hin zur aktiven Mobilität besteht großes Potential zur Reduktion der Verkehrsbelastung. Das URBACT-Projekt "Active Travel Network" setzt es sich zum Ziel diese Probleme durch nachhaltige Mobilitätsprojekte zu verringern. In acht europäischen Klein- und Mittelstädten (Weiz, Ljutomer, Norderstedt, Novara, Riccione, Sebe?, Serres, Skanderborg) wurden lokale Unterstützungsgruppen (LSG) gebildet, um die Ausgangssituation und die geplanten Mobilitätsprojekte in einem lokalen Aktionsplan (LAP) als strategisches Planungsinstrument darzulegen. Die LAPs und qualitativen Leitfadeninterviews mit Experten bilden die Grundlage zur Analyse der Zusammensetzung der verschiedenen LSGs. Die Kooperation von politischen Entscheidungsträgern, Verwaltungsbehörden, Bildungseinrichtungen, externen Experten, NGOs und aktiven Bürgern erscheint grundlegend. Als Erfolgsfaktoren für eine gelungene Implementierung von Mobilitätsprojekten lassen sich eine Vision, die Synergie der Stakeholder, umfassende Bürgerbeteiligung und politische Unterstützung identifizieren. Fehlende finanzielle Mittel, Kompetenzprobleme und mangelnde Partizipation stellen hingegen Barrieren dar. Aus den Ergebnissen wird eine Handlungsempfehlung für zukünftige Mobilitätsprojekte abgeleitet. Die Maßnahmen sollen auf Zielgruppen und die lokalen Gegebenheiten der Städte angepasst werden. Einerseits führen Investitionen in die Infrastruktur (Errichtung eines Radwegenetzes, Stellplätze für Fahrräder, Fußgängerzonen, etc.) zum Erfolg und andererseits sorgen bewusstseinsbildende Initiativen (Verkehrserziehung in Schulen, Imagekampagnen für aktive Mobilität, autofreie Tage, etc.) für eine breitere Akzeptanz in der Bevölkerung.

Zusammenfassung (Englisch)

There are a lot of negative consequences following huge volumes of traffic: noise, CO-emission, land consumption, urban sprawl, congestions and risk of accidents. This leads to an impairment of the quality of life of urban residents. Potential in the reduction of the traffic load is seen in the reinforcement of walking and cycling as means of active travel. The URBACT project "Active Travel Network" targets to tackle transport problems by sustainable mobility projects. It is the goal of that masterwork to analyze the processes and results of these individual projects. Local support groups (LSG) were formed in eight small and medium sized European cities to define the status quo and the planned mobility projects in a local action plan (LAP) as a strategic planning tool. The LAPs and qualitative guideline-interviews with experts form the basis for the analysis of the structure of the different LSGs from the partner cities. The contribution of political decision makers, administrative departments, educational facilities, interest groups, external experts and active citizens seem essential. A vision, synergy of stakeholders, broad participation of citizens and political support are identified as success factors for an effective implementation of mobility actions. A lack of funds, problems of competence and absence of participation turned out to be barriers. An operating recommendation for future mobility projects is deduced from the results. The planned measures and initiatives should be adapted for the target groups and the local conditions of the cities. On the one hand, infrastructural investments (i.e. construction of cycling networks, bike-parking facilities, pedestrian zones) are successful and on the other hand awareness-raising campaigns and initiatives (i.e. mobility education at school, image campaigns for active mobility, car-free actions) ensure a broad public acceptance.