Titelaufnahme

Titel
Unternehmen als Bestandteile von Netzwerken : die Erschließung von externem Wissen durch die Implementierung von Open Innovation Prozessen / Lisa-Maria Haller
Weitere Titel
Firms as part of networks : the utilization of external knowledge through the implementation of open innovation proecesses
Verfasser/ VerfasserinHaller, Lisa-Maria
Begutachter / BegutachterinFuchs, Manfred
Erschienen2014
UmfangIV, 82 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Unternehmen / Open Innovation / Unternehmen / Open Innovation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67711 Persistent Identifier (URN)
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Unternehmen als Bestandteile von Netzwerken [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractÜber die letzten Jahre hinweg wurde in der Wirtschaftswelt wie auch den zugehörigen Wissenschaften ein Ansatz populär, der sich Open Innovation nennt. Um ihr Innovationspotential zu steigern, öffnen Unternehmen ihre Grenzen und bedienen sich im Zuge ihrer Forschungs- und Entwicklungsprozesse externer Quellen. Sie vernetzen sich mit anderen Akteuren am Markt, greifen auf deren Ressourcen und Wissen zu, profitieren von deren Ideen und Kompetenzen.Die vorliegende Masterarbeit versucht die tatsächliche Bedeutung des Open- Innovation-Ansatzes für mittelgroße und Großunternehmen nachzuvollziehen. Kern der empirischen Untersuchung ist die Frage wie diese Vernetzung im Zuge von Innovationsprozessen in der Praxis zustande kommt, welche Faktoren das Zustandekommen positiv bzw. negativ beeinflussen und wie Kooperationen mit Partnerorganisationen funktionieren. Die Daten wurden anhand von fünf qualitativen Interviews erhoben, die verwendete Methodik war die Grounded Theory nach Corbin und Strauss. Im Zentrum der Forschungsarbeit stehen die oben beschriebenen geöffneten Innovationsprozesse, welche mittels der Analyseschritte der Grounded Theory konzeptualisiert werden.Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass eine Öffnung sehr wohl stattfindet und auch aktiv vorangetrieben wird, diese aber immer in Kombination mit internen Kompetenzen passiert. Die Öffnung wird meist von kausalen Ursachen, wie Kompetenz- oder Wissenslücken ausgelöst, es kristallisierte sich jedoch zusätzlich eine übergeordnete Motivlage heraus. Diese liegt auf einer Metaebene über den kausalen Entscheidungen und baut auf den Faktoren Sicherheit, Weiterentwicklung und Prestige auf. Ziel beider Ursachen ist jedoch immer die Stärkung der Marktposition. Open Innovation wird als Werkezeug gesehen, um sich an wandelnde Umweltbedingungen flexibler anpassen zu können und so eine konstante Weiterentwicklung zu gewährleisten, die die Wettbewerbsposition des Unternehmens nachhaltig verstärkt.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractWithin the past years a new paradigm called Open innovation has become popular. Thereby firms open their boarders using external resources for their research and development processes in order to raise their innovation potential. This happens by building up networks with other organizations on the market, using their resources and knowledge, profiting from their ideas and competences.This master thesis tries to comprehend the actual significance of the open innovation paradigm for medium and large enterprises. Core of the research part is the question why the networking and the opening are initiated by corporations, which factors influence these processes positively or negatively and how these co- operation processes between firms are working out. The underlying research data was collected within five qualitative interviews, the used method is the Grounded Theory by Corbin and Strauss. At the center of the analysis are the above mentioned open innovation processes, which were conceptualized by using the steps of the analysis according to Grounded Theory.The results of the research show that opening is indeed happening and is even actively pursued by firms, but it?s always used in combination with the strength of internal competencies. The opening is mainly triggered by causal causes like competence or knowledge gaps, but the data also shows additional motives. These motives are lying on a meta-level above the actual triggers and are building on the factors security, future development and prestige. But no matter which of both causes ? the aim of opening up the boarders to external sources is always the enhancement of the market position. Open innovation is seen as a tool to adapt to the conditions of a changing environment, thus securing a constant development, which sustainably improves the competitive situation of the firm.

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