Bibliographic Metadata

Title
Attrition of language in bilingual and multilingual subjects / vorgelegt von Karin Pfeifer
AuthorPfeifer, Karin
CensorPeltzer-Karpf Annemarie
Published2014
DescriptionV, 95 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Text engl., teilw. dt.
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman ; English
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)USA / Ausländischer Arbeitnehmer / Frau / Muttersprache / Aphasie / Geschichte 1940-1960 / USA / Ausländischer Arbeitnehmer / Frau / Muttersprache / Aphasie / Geschichte 1940-1960 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67655 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Attrition of language in bilingual and multilingual subjects [11.3 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Abbaus und Sprachverlusts von Muttersprache, der zugetroffen ist auf vier Frauen, die in den 1940-iger und 1950-iger Jahren nach Amerika gingen um Geld zu verdienen. Es wird ein kurzer historischer Überblick über die Probleme gegeben, mit denen die Menschen während des Ersten und Zweiten Weltkrieges konfrontiert waren. Wie viel Mut bedurfe es und wie tapfer mussten die Frauen sein den Schritt in ein fremdes Land zu wagen, ohne mit der Sprache vertraut zu sein.Es wird auf die Sprache eingegangen und dabei die Modelle von Fishman und Wuketits, ihr Behandeln von Konzepten des Spracherwerbs, deren Wichtigkeit und Einfluss auf Zivilisation, Kultur und Natur, betrachtet. Des Weiteren gibt es Einblicke in den Erst- und Zweitsprachenerwerb sowie auf Zweisprachigkeit.Da Sprache nicht unabhängig vom Gehirn gesehen werden kann wird versucht Überblicke über mögliche Störungen zu geben. In Bezug auf die vier Frauen können keine vorherrschenden Probleme erkannt werden, obwohl der seelische Aspekt äußerst wichtig erscheint.Die Erforschung des Sprachverlusts der vier Frauen wird in Anlehnung einer von Hutz ausgeführten Analyse durchgeführt. Diese bezieht sich auf lexikalische, semantische, morphologische sowie syntaktische Bereiche. Die 61 Briefe und Postkarten zeigen, dass der Verlust der Muttersprache klar präsent ist. In allen Schriftstücken ist er in verschiedenen Größenausmaßen erkenntlich. Die Arten der Fehler sind zum einen sehr unterschiedlich, zum anderen auch wieder sehr ähnlich ausgeprägt. Vor allem spielt auch hier der emotionale Aspekt eine große Rolle, da im Laufe der Jahre es für sie zunehmend schwieriger wurde Ihre Gedanken im Schreiben klar auszudrücken.

Abstract (English)

This paper deals with the phenomenon of the attrition of one?s mother tongue and the case of four women who immigrated from Austria to the United States in the 1940s and 1950s in order to earn money. A short historical overview is given and information is provided about the problems people were confronted with during World War I and II. It is noted that the women must have been very brave to go to a country in which they were not at all familiar with the language spoken.The paper refers to language itself, especially to the models of both Fishman and Wuketits, and discusses how they deal with the concept of learning languages in terms of the impact on civilisation, culture and human nature. From there the paper delves into first and second language acquisition and also deals with bilingualism.As language use can?t be separated from the brain, a short overviews of possible related brain disorders is given. In the cases of the four subjects, there are no clear signs of such impairment, rather the psychological aspect appears most important.The investigation of the attrition process of the four women is done in a similar way to an investigation by Hutz whose analysis includes lexical domain interferences and semantic transfers as well as morphological and syntactic factors[1]. In the 61 letters and postcards examined, aspects of attrition are clearly present. Attrition appears in different levels among all the women?s writings; the only difference is that the kinds of mistakes are slightly different. Above all, the emotional aspect plays a large role as over the years it has grown more and more difficult for the subjects to express their thoughts in writing.