Titelaufnahme

Titel
Die Uneinheitlichkeit der österreichischen Antidiskriminierungsgesetzgebung und ihre Auswirkungen in der Praxis / eingereicht von Katharina Regitnig
Verfasser/ VerfasserinRegitnig, Katharina
Begutachter / BegutachterinMarko, Josef
Erschienen2014
UmfangVIII, 96 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Diskriminierung / Recht / Österreich / Diskriminierung / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67435 Persistent Identifier (URN)
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Die Uneinheitlichkeit der österreichischen Antidiskriminierungsgesetzgebung und ihre Auswirkungen in der Praxis [0.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Problemen in Bezug auf die stark zersplitterte österreichische Gesetzeslage im Bereich des Diskriminierungsschutzes und deren praktischen Auswirkungen, wobei der besondere Fokus auf dem GlBG 2004 liegt. Die uneinheitliche Gesetzgebung führt zu zahlreichen praktischen Problemen sowohl in der Rechtsberatung als auch für von Diskriminierung Betroffene. Im ersten Teil der Arbeit wird auf verschiedene grundlegende Aspekte des Themas Diskriminierung, u.a. die verfassungs- und völkerrechtlichen Grundlagen und EU-rechtliche Zusammenhänge, eingegangen, worauf eine Darstellung der umfangreichen österreichischen Rechtslage zur Antidiskriminierung folgt. Im Rahmen des praktischen Teils wurden nach einer Literaturrecherche zum Thema persönliche Gespräche mit Betroffenen geführt und ausgewertet, um anhand dessen die praktischen Probleme darzustellen, die sich aus der uneinheitlichen Rechtslage ergeben ? dazu zählen erschwerter Zugang zum Rechtsschutz, komplizierte und langwierige Verfahren, welche sich je nach Diskriminierungsmerkmal unterscheiden, sowie Rechtslücken und unterschiedliche Schutzniveaus für die einzelnen Merkmale. Schließlich werden im Rahmen des dritten Teils der Arbeit Möglichkeiten zur Verbesserung der momentanen Lage vorgeschlagen, wobei auch bereits in der Vergangenheit von verschiedenen Institutionen erarbeitete Lösungsmöglichkeiten einbezogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the practical problems that result from Austria?s highly fragmented legislation in the field of anti-discrimination, with a focus on the 2004 Equality Act (Gleichbehandlungsgesetz). The inconsistent legislation leads to numerous problems for legal advisors as well as the people affected by discrimination themselves. The first part of the thesis covers basic aspects of the subject of discrimination, such as its backgrounds in constitutional and public international law and in the context of the European Union, followed by a detailed depiction of Austria?s most important laws on the topic. In the second part, after a literary research, three interviews were conducted with different persons who have been victims of discrimination to underline the problems that stem from the fragmented legislation, among them difficult access to legal protection, complicated and protracted legal procedures and varying levels of protection depending on the grounds on which the discrimination occurred. Eventually, in the third part of the thesis, possibilities for improvement are discussed drawing on propositions that have already been made in the past by different independent institutions.