Titelaufnahme

Titel
Was macht einen "guten" Arbeitsplatz aus? : Theoretische und empirische Untersuchung des Phänomens der Arbeitszufriedenheit / Nicole Oswald
Verfasser/ VerfasserinOswald, Nicole
Begutachter / BegutachterinHöllinger, Franz
Erschienen2014
Umfang127 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitszufriedenheit / Arbeitszufriedenheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-67429 Persistent Identifier (URN)
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Was macht einen "guten" Arbeitsplatz aus? [0.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In unserer heutigen Arbeitsgesellschaft, in der sich der Akteur maßgeblich über die Erwerbstätigkeit definiert, sind Fragen nach der Zufriedenheit mit der Arbeit keinesfalls neu, sondern folgen einer langen Forschungstradition. Trotz der Aktualität des Forschungsgegenstands und der Vielzahl an theoretischen und empirischen Ansätzen kann dennoch von keiner hinreichenden Erklärung des Phänomens der Arbeitszufriedenheit gesprochen werden, was weitere Forschungsvorhaben erforderlich macht. Nach der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und einem kurzen historischen Abriss wird die Arbeitszufriedenheit als strukturierte, bewertende und unter bestimmten Bestimmungen handlungsrelevante Einstellung des arbeitenden Akteurs zu verschiedenen Teilbereichen sowie seiner Arbeitssituation insgesamt aufgefasst. In Anlehnung an bereits bestehende Messmodelle wurde im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit ein standardisiertes Erhebungsinstrument entworfen, das die wichtigsten Dimensionen der Arbeitszufriedenheit abbilden soll. Dabei wurden folgende zehn zentrale Determinanten und Teilbereiche der Arbeitszufriedenheit isoliert: Arbeitsautonomie, Verstehbarkeit und Sinnhaftigkeit der Arbeitstätigkeit, soziales Klima, Work-Life-Balance, Vorwärtskommen, Lohnzufriedenheit, Umweltbedingungen der Arbeitstätigkeit, Identifikation mit dem Betrieb und Arbeitsplatzsicherheit. Von den 350 im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung verschickten Fragebögen konnten 112 ausgewertet werden. Ein zentrales Ergebnis der Auswertung ist, dass Arbeiter mit nahezu allen Teilbereichen der Arbeitszufriedenheit unzufriedener sind als Angestellte. Als wichtigste Determinanten der Arbeitszufriedenheit insgesamt konnten die positive Wahrnehmung des sozialen Klimas im Unternehmen, die Beurteilung der Verstehbarkeit und der Umweltbedingungen der eigenen Arbeitstätigkeit sowie die Bewertung der Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen herausgearbeitet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In today's working society, in which the protagonist is significantly defined by occupation, questions regarding job satisfaction are by no means new, especially given the much-discussed structural change of labour, but rather follow a long tradition of research. Despite the topicality and the wide range of theoretical and empirical approaches, there is still no satisfactory explanation of the phenomenon of job satisfaction, which justifies further investigation of the subject. After presenting the current state of research on job satisfaction and a brief historical outline, job satisfaction is considered as a structured, evaluative and under certain conditions, action-related attitude of the working protagonist to specific areas of his work situation as well as a whole. Based on existing measurement models of job satisfaction, it was necessary to design a standardized survey instrument that should depict the most important dimensions of job satisfaction. During this process, ten key determinants and sub-areas of job satisfaction were isolated: working autonomy, comprehensibility and meaningfulness of work, social climate, work-life balance, advancement, salary satisfaction, environmental conditions of work, identification with the company and job security. Out of 350 sent out questionnaires in the course of an employee survey 112 were processed in the evaluation. A striking result of the data evaluation, which gives occasion to the derivation of operational guidelines, is that workers, compared to employees, are more dissatisfied within most areas of job satisfaction. As the crucial determinants of job satisfaction, the positive perception of the social climate in the company, judgment of comprehensibility and the environmental conditions of the own work, as well as the assessment of training and development opportunities for the staff could be worked out.