Titelaufnahme

Titel
Die rechtshistorische Entwicklung und aktuelle Rechtslage der Stiefkindadoption in Österreich / vorgelegt von Antonia Kalcher
Verfasser/ VerfasserinKalcher, Antonia
Begutachter / BegutachterinFerrari, Susanne
Erschienen2014
UmfangIX, 94 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Adoption / Stiefkind / Recht / Geschichte / Österreich / Adoption / Stiefkind / Recht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66991 Persistent Identifier (URN)
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Die rechtshistorische Entwicklung und aktuelle Rechtslage der Stiefkindadoption in Österreich [0.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Stiefkindadoption. Die Stiefkindadoption ist eine Sonderform der Adoption durch eine Einzelperson. Bei dieser Art der Adoption wird das Kind des Ehegatten, eingetragenen Partners oder Lebensgefährten adoptiert. Als Kind sind bei Lebensgefährten und eingetragenen Partner nur leibliche Kinder zu verstehen, bei Ehegatten sowohl das Wahlkind als auch das leibliche Kind. Ziel der Stiefkindadoption ist es, ein der Familie möglichst nahekommendes Verhältnis zu erreichen. Daher kann anders als bei der Fremdkindadoption, der nicht verdrängte leibliche Elternteil nicht das Erlöschen seiner familienrechtlichen Beziehungen aussprechen. Die vorliegende Arbeit behandelt im ersten Kapitel die historische Entwicklung der Adoption. Diese historische Entwicklung beginnt mit der Kodifizierung des ABGB 1812. Im zweiten Kapitel wird die aktuelle Rechtslage nach dem Adoptionsrechts-Änderungsgesetz 2013 dargestellt. Neben der Stiefkindadoption wird darin auf die Sukzessivadoption und das Abstammungsrecht eingegangen. Im weiteren Verlauf der Arbeit, werden die Wirkungen der Stiefkindadoption, deren Zustandekommen und die Scheidung bzw Trennung des leiblichen Elternteils und des Wahlelternteils betrachtet. Am Ende der Arbeit wird kurz die Fremdkindadoption durch Homosexuelle behandelt. Dabei wird insbesondere auf die Anerkennung ausländischer Adoptionsentscheidungen eingegangen, welche vor allem bei homosexuellen Partnern problematisch sein können. Den Schluss der Arbeit bildet ein kurzer Exkurs des Fortpflanzungsmedizingesetzes.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis focuses on stepchild adoption. Stepchild adoption is a special type of adoption through a single person. With this kind of adoption, the marital, the registered or the domestic partner adopts the child of the other partner.When it comes to domestic partners and registered partners, only the biological child may be seen as their child, whereas for marital partners the biological child as well as an adopted child is eligible for stepchild adoption.The purpose of the stepchild adoption is to create an environment closely resembling a family. Because of this, the not displaced biological parent in a stepchild adoption cannot revoke his rights under family law. This differs from the adoption of unrelated children. In its first chapter this thesis deals with the historical development of adoption, which starts with the codification of the "ABGB" in 1812.The second chapter portrays the current legal situation in accordance with the "Adoptionsrechts-Änderungsgesetz 2013". Additionally the stepchild adoption, successive adoption and parental rights are discussed in this chapter. Furthermore, this thesis expands on the impact of stepchild adoption, its realization and the effects of divorce or separation of the birth parent and the adoptive parent. At the end of the thesis, adoption of unrelated children through homosexuals will be discussed.Especially the acceptance of judicial judgments of foreign adoption decisions will be highlighted, which might present to be even more problematic when it concerns homosexual partners.The conclusion of the thesis is a short digression dealing with the reproductive medicine act.