Titelaufnahme

Titel
Der Bologna-Prozess und die Auswirkungen auf das Studium der Wirtschaftspädagogik in Österreich / Angelika Atzler
Verfasser/ VerfasserinAtzler, Angelika
Begutachter / BegutachterinStock, Michaela
Erschienen2014
UmfangV, 77 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Wirtschaftspädagogisches Studium / Bologna-Prozess / Österreich / Wirtschaftspädagogisches Studium / Bologna-Prozess / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66927 Persistent Identifier (URN)
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Der Bologna-Prozess und die Auswirkungen auf das Studium der Wirtschaftspädagogik in Österreich [0.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch den Beitritt zum Bologna-Prozess hat sich einiges beim Studium der Wirtschaftspädagogik in Österreich verändert. Daraus lässt sich auch schon die Fragestellung dieser Diplomarbeit ableiten, nämlich wie sich der Bologna-Prozess auf das Studium der Wirtschaftspädagogik in Österreich auswirkt. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Bologna-Prozess, seinem Ziel und den Maßnahmen zur Erreichung diese Ziels. Der Bologna-Prozess fand seinen Anfang 1999 mit der Unterzeichnung der Bologna-Deklaration, welche folgende Ziele beinhaltet: Die Einführung eines Diplomzusatzes (Diploma Supplement), ein System von zwei aufeinanderfolgenden Zyklen (Bachelor/Master), das Leistungspunkte-system ECTS, Förderung der Mobilität, Förderung der europäischen Zusammenarbeit, Förderung der europäischen Dimension. Der nächste Teil der Diplomarbeit beschäftigt sich mit der geschichtlichen Entwicklung der Wirtschaftspädagogik in Österreich vom Ursprung bis zum Beginn des Bologna-Prozesses. Es wird gezeigt, dass es ein langer Weg vom ersten Gedanken an eine wirtschaftliche Schulbildung (1751) bis hin zu einer eigenständigen Studienrichtung Wirtschaftspädagogik (1935) war. Im Anschluss an den geschichtlichen Überblick werden die fünf Merkmale (Polyvalenz, einphasige Studienstruktur, keine Kombinationspflicht, das Fehlen eines eigenen Wirtschaftspädagogik-Bachelors und fünf-semestriges Masterstudium), welche die Wirtschaftspädagogik in Österreich ausmachen, beschrieben. Trotzdem unterscheidet sich das Wirtschaftspädagogikstudium an den vier Standorten (Wien, Linz Innsbruck, Graz), weshalb es notwendig war, diese zu erläutern. Der letzte Teil der Diplomarbeit verbindet den Bologna-Prozess mit der Wirtschaftspädagogik in Österreich. Er zeigt die Fortschritte bei der Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses, Unterschiede bezüglich Dauer, Gliederung und inhaltlicher Ausarbeitung der Studienpläne an den vier Standorten in Österreich.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to Austria?s accession to the bologna-process there have been a lot of changes to the program of business education and development. This led to the question of the diploma, namely the effects of the bologna-process on the program of business education and development in Austria. The first chapter treats the bologna-process, its goals and the measures deployed to achieve these goals. The bologna-process was initiated in 1999 with the signing of the bologna-declaration, including the following aims: Introduction of a Diploma Supplement, launch of a system of two consecutive cycles (Bachelor/Master), initiation of the ECTS, promotion of mobility and European collaboration and promotion of the European dimension. The following part is concerned with the historic development of the program of business education and development in Austria from its origins to the beginning of the bologna-process. It will be demonstrated that it was a long way from the first thoughts about commercial education (1751) to the independent field of studies of business education and development (1935). Then the five criteria (polyvalent, one-cycle study?s structure, no obligatory combination with other studies, no business education and development bachelor and a five-semester master study) are described. Those are the basis for the study program of business education and development in Austria, independently from its location in Vienna, Linz, Innsbruck or Graz. However, the contents of business education and development vary in those four location, which made it necessary to research all four structures. The last part connects the bologna-process to the study program of business education and development in Austria. It shows the progress made in the application of the bologna goals in Austria and illustrates the differences concerning length, structure and content of the study of business education and development in the four different study locations in Austria.