Titelaufnahme

Titel
Die Mongolen und das Heilige Land : von Ängsten und Hoffnungen des Abendlandes im 13. Jahrhundert / vorgelegt von Paula Strah
Weitere Titel
The Mongols and the Holy Land : fears and hopes of the latin christiandom in the 13th Century
Verfasser/ VerfasserinStrah, Paula
Begutachter / BegutachterinGießauf, Johannes
Erschienen2014
Umfang118 Bl. : Zsfassung (3 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Papst / Mongolen / Geschichte 1200-1250 / Papst / Mongolen / Geschichte 1200-1250 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66746 Persistent Identifier (URN)
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Die Mongolen und das Heilige Land [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die zentrale Frage der Arbeit geht den diplomatischen Beziehungen zwischen Päpsten und lateineuropäischen Großen auf der einen und den Mongolen des Ilkhanats auf der anderen Seite nach. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich dabei im Wesentlichen über die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das erste Kapitel setzt sich aus zwei chronikalischen Übersichten zusammen. Die erste rund um die Entstehung des Mongolischen Weltreiches vom 10. Jahrhundert bis zum Jahre 1260. Die zweite Chronik liefert eine Übersicht zur Geschichte der christlich-muslimischen Konflikte und im Speziellen der Kreuzzüge vom 7. Jahrhundert bis 1291. Das zweite Kapitel erläutert, wie sich die Mongolen als gleichsam Paraderepräsentanten des Bildes vom wilden Steppennomaden von ihrem Image als Vorboten der Apokalypse zum Bündnispartner aufschwingen konnten. Im dritten Kapitel wird schließlich versucht, den diplomatischen Kontakten zwischen dem lateineuropäischen Abendland und den Mongolen des Ilkhanates auf den Grund zu gehen. Sowohl das Ilkhanat als auch die Könige und Päpste des Abendlandes handelten aus verschiedenen Motivationen und Erwartungen heraus. Letztlich scheiterten diese Hoffnungen auf ein Bündnis jedoch kläglich. Das wurde durch zahlreiche Faktoren bedingt. Weite Entfernungen, sprachliche Barrieren, logistische Probleme und das zeitliche Abstimmen verurteilten diese Unternehmen von Anfang an zum Scheitern. Die Kreuzfahrer hatten bis zum Ende des 13. Jahrhunderts alle wichtigen Festungen an die Mamluken verloren. Außerdem passten sich die Mongolen des Ilkhanats kulturell immer stärker ihrer Umgebung an. Dazu gehörte auch, dass sie nach und nach zum Islam konvertierten, weil das auf Dauer die einzige Möglichkeit war, sich dauerhaft die Loyalität der ansässigen Bevölkerungsmehrheit zu sichern.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis is basically about diplomatic contacts and political alliances between the Mongols in Iran and the kings and popes in the Latin Christendom of Europe. The focus of the research is the second half of the 13th century. The exposition is divided in three thematic connected chapters.The first chapter consists of two timescales. The first chronicle illustrates the political events of the development and establishment of the Mongolian Empire from its beginnings in the 10th century until 1260 the year of the Civil War. The following time table contains an overview of the political history and origins of the Crusades from the 7th century, the foundation of the Islam, until 1291. The purpose of the first chapter is to demonstrate the complicated political circumstances of the Near East and also the source of this already mentioned alliance.The second chapter is about the change of the old traditional image of the Steppe nomads in the observation of Europe. There are also narrations of three European travelers included. They are meaning to show of how this image of the Mongols has changed.The last and also main chapter tries to examine how difficult political circumstances and also irrational hopes from both sides led to the idea of an alliance between the Ilkhans and the rulers of Europe. The main source therefor is the correspondence between the popes and Ilkhans. They also show the challenges which both as well as the Mongols in Iran and the Europeans had to face. There were many reasons why this proposition never was put into practice. The fundamental challenges were the large distance, the harsh climate and the problem how to manage the logistic and transport of many soldiers so far away. Another barrier was the foreign language which led to misunderstandings.

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