Titelaufnahme

Titel
Go West! - Eine Analyse der österreichischen Emigration nach Nordamerika im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und sozialen Umstände
Verfasser/ VerfasserinBöhm, Silvia
Begutachter / BegutachterinKonrad Helmut
Erschienen2014
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Auswanderung / Nordamerika / Geschichte 1880-1914 / Nordamerika / Einwanderung / Österreicher / Geschichte 1880-1914 / Österreich / Auswanderung / Nordamerika / Geschichte 1880-1914 / Online-Publikation / Nordamerika / Einwanderung / Österreicher / Geschichte 1880-1914 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66679 Persistent Identifier (URN)
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Go West! - Eine Analyse der österreichischen Emigration nach Nordamerika im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und sozialen Umstände [1.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit untersucht die österreichisch-ungarische Bevölkerungsentwicklung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert am Beispiel der Massenauswanderung in die USA. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es vor allem in Europa aufgrund der zunehmenden Landflucht und der wachsenden Industrie zu enormen Wanderungsbewegungen. Die Vereinigten Staaten von Amerika standen bereits im 19. Jahrhundert an der Spitze der Einwanderungsländer, da es von Vielen als Land der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten und des schnellen Reichtums gesehen wurde. Das Jahr 1907 stellte mit fast 140. 000 AuswanderInnen den Höhepunkt der österreichisch ? ungarischen Massenauswanderung in die USA dar. Erste AuswandererInnen, AuswanderungsagentInnen und Medien waren für die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen aus der neuen Heimat für viele potentielle AuswanderInnen essentiell. Durch den Ausbau der Infrastruktur wurden den Menschen oftmals neuere und einfachere Wege eröffnet, das Heimatland zu verlassen. Das Dampfschiff stellte das Haupttransportmittel dar und die preiswerten Fahrkarten aufgrund des bestehenden Konkurrenzkampfes begünstigten die Auswanderung zusätzlich. Obwohl die kontinuierlich steigenden Abwanderungen sowohl der Staatspitze als auch dem Militärapparat aufgrund fehlender junger Männer ein ?Dorn im Auge? waren, waren die gesetzlichen Regelungen der Auswanderung innerhalb der Monarchie sehr sporadisch. Ein großer Teil der österreichischen AuswanderInnen hatte jedoch nicht vor, das gesamte restliche Leben in den USA zu verbringen. Stattdessen wollten sie genügend Geld verdienen um danach wieder in die Heimat zurückzukehren und dort Land zu erwerben und eine Familie zu gründen. Andere wiederrum, reisten allein in die USA, versuchten dort Fuß zu fassen und holten einige Jahre später ihre Familie zu sich um gemeinsam ein neues Leben anzufangen. Was jedoch fast alle AuswanderInnen gemeinsam hatten, war der Wunsch nach Wohlstand und Abenteuer.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the Austrian-Hungarian population development in the late 19th and early 20th century, considering the mass emigration to the United States of America. Until the beginning of World War I in the year 1914, enormous migration movements took place throughout Europe. At that time, the United States of America was the most popular country of immigration. It was seen as a country of unlimited possibilities and quick wealth. In the year 1907, the mass emigration from Austria ? Hungary to the United States reached its highest peak with nearly 140.000 emigrants. Pioneers, emigration agents and the media were essential for the transmission of information and experiences to future emigrants. The emigration was supported by the improvement of infrastructure throughout the country. The steamer was the major form of transport. The cheap ticket sale, caused by the existing competition, also pushed the emigration movement further. Neither the government nor the army was pleased with the increasing number of emigrants. Nevertheless, there were no strict legislative regulations as far as the emigration from Austria ? Hungary was concerned. Many emigrants did not want to stay in the United States for the rest of their lives. Their major intention was to earn enough money in order to return to their country of origin, buy some land and have a family. Others went to the USA on their own, tried to settle down and a few years later, their families joined them in order to live there together. What most emigrants had in common was the desire of wealth and prosperity.