Titelaufnahme

Titel
Der menschliche Körper als Kulturgegenstand : Tätowierungen vor dem Hintergrund der Disability Studies / vorgelegt von Christine Fink
Verfasser/ VerfasserinFink, Christine
Begutachter / BegutachterinHopfner, Johanna
Erschienen2014
Umfang103 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Tätowierung / Disability Studies
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66663 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der menschliche Körper als Kulturgegenstand [1.82 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Thematik der körperlichen Selbstinszenierung durch die jahrtausendealte Körpermodifikationstechnik der Tätowierung auseinander. Inspiriert vom Wissensstand der Disability Studies liegt der Blick dieser Untersuchung auf tätowierte Menschen mit körperlicher Behinderung. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen auf welche Möglichkeiten und Hemmnisse körperlich behinderte Menschen haben, wenn sie sich selbstbemächtigt tätowieren lassen möchten. Der Fokus hierbei liegt auf der Ebene des Alltags, des eigenen Selbstbildes, der Unterstützungspersonen und auch auf der Rechtslage in Österreich. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist, dafür zu sensibilisieren, dass der menschliche Körper nicht nur Produkt der Natur ist. Die Art und Weise wie wir unsere Körper betrachten, sie gestalten - damit sind sowohl behinderte als auch nichtbehinderte Körper gemeint - ist nicht naturgegeben, sondern geprägt von kulturellen, sozialen und historischen Mächten, die die Disability Studies in ihren kritischen wissenschaftlichen Beiträgen ebenso sichtbar machen. So wurden auch aus der Sicht der Probanden, die Reaktionen der Umwelt auf ihre Tätowierungen hin untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

This Master thesis deals with self-staging of the human body by means of tattooing, a thousands-of-years old method of body modification. Inspired by the current scientific knowledge of Disability Studies the focus of this study is on tattooed physically disabled people. The results of this study shall indicate which opportunities and barriers physically disabled people are confronted with when they decide freely to be tattooed. The primary focus is on the levels of daily life, self-image, support persons and the legal situation in Austria. Another aim of this study is to raise awareness of the fact that the human body is not only a product of nature. The way we perceive and shape our bodies - both disabled and non-disabled ? is not natural but rather characterized by cultural, social and historical powers that are made visible by Disability Studies in their critical scientific papers. From the point of view of the study participants it was also examined how people react when they see a tattooed disabled person.