Titelaufnahme

Titel
Das Präventionsprogramm "Gesundheit und Optimismus" GO! : Retrospektiven und Perspektiven aus der Sicht von Jugendlichen TeilnehmerInnen / vorgelegt von Sonja Haider
Verfasser/ VerfasserinHaider, Sonja
Begutachter / BegutachterinReicher, Hannelore
Erschienen2014
Umfang213 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Jugend / Angst / Depression / Stress / Prävention
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66322 Persistent Identifier (URN)
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Das Präventionsprogramm "Gesundheit und Optimismus" GO! [13.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evaluation der Auffrischungskurse (Booster-Sessions) des primären Präventionsprogrammes GO!-Gesundheit und Optimismus (Junge et al., 2002), einem Trainingsprogramm zur Prävention von Angst, Stress und Depression bei Kindern und Jugendlichen. Zudem wird aus Sicht der jugendlichen TeilnehmerInnen der Bedarf an Booster-Sessions erhoben und die Sinnhaftigkeit sowie Anwendbarkeit der im GO!-Programm vermittelten Strategien diskutiert. Es wurden 6 Booster-Sessions mit insgesamt 72 TeilnehmerInnen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren durchgeführt. Die Effektivität der Booster-Sessions wurde mittels inferenzstatistischer Auswertung der Feedbackbögen und der qualitativen Auswertung von 6 durchgeführten Einzelinterviews überprüft. Vor der Abhaltung der Booster-Sessions wurde aus der Sicht der jugendlichen TeilnehmerInnen der Bedarf an Auffrischungskurse erhoben, indem diese sich in Form von 6 geschlechtshomogenen Gruppendiskussionen über Erinnerungen an das GO!-Programm zu den vier Themenbereichen: Stress, Angst, Depression und Konfliktbewältigung austauschten. Bei der Auswertung der Gruppendiskussionsbeiträge wurde speziell auf Geschlechtsunterschiede geachtet. Die Booster-Sessions fanden bei den jugendlichen TeilnehmerInnen eine herausragende Akzeptanz. 97,1% der TeilnehmerInnen empfehlen die Booster-Session weiter. Bei der Auswertung der Gruppendiskussionen konnte festgestellt werden, dass ein erhöhter Bedarf an Auffrischung der Inhalte des GO!-Programms unter den Jugendlichen besteht. Geschlechtsunterschiede konnten in der Häufigkeit der Nennung stressauslösender Situationen gefunden werden. Mädchen geben häufiger Beziehungsstressoren an als Burschen. Die meisten Jugendlichen setzen zudem aktive und internale Bewältigungsstrategien ein. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse den Bedarf an Auffrischungskursen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit des GO!-Programmes.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this master thesis was to evaluate refresher courses (Booster-Sessions) offered by the primary prevention programme GO! ? Health and Optimism (Junge et al., 2002), a training programme developed in order to prevent anxiety, stress and depression in children and adolescents. In addition, it provides information on the actual demand of Booster-Sessions among the adolescent participants of the study and discusses the meaningfulness as well as applicability of strategies facilitated by the GO!-programme. For the empirical study 6 Booster-Sessions with a total of 72 participants aged 12 to 15 years were conducted. The effectiveness of the Booster-Sessions was verified by means of an inferential statistical evaluation of feedback forms as well as as a qualitative analysis of 6 individual interviews. Data on the actual demand of refresher courses among the participating adolescents was collected before the Booster-Sessions started. For this purpose the participants were divided into 6 gender-homogeneous groups and instructed to discuss their memories on the GO!-programme concerning the four subject areas: anxiety, stress, depression and conflict resolution. The findings of the study revealed an outstanding acceptance among the adolescent participants and 97.1 % of them would recommend the Booster-Sessions.The assessment of the group discussion also exhibited an increased demand for refreshing the content of the GO!-programme among adolescents. Differences in responses among female and male participants were detected concerning stress provoking situations. More female than male participants stated/mentioned relationship stressors. Furthermore, most of the participating adolescents use active and internal coping strategies. Comparatively few stated that they use problem avoidance behaviour. Altogether the findings confirm the demand of refresher courses for the purpose of increasing the sustainability of the GO!-programme.