Titelaufnahme

Titel
Das Lehrgedicht 'De principiis rerum' von Scipione Capece : eine Beschreibung und Interpretation des gesamten Textes aufgrund ausgewählter Fragestellungen zum Lehrgedicht und unter weitgehendem Ausschluss literarischer Querbezüge / vorgelegt von Jakob Georg Hatz
Verfasser/ VerfasserinHatz, Jakob Georg
Begutachter / BegutachterinKrummen Eveline
Erschienen2014
Umfang251 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterCapece, Scipione <De principiis rerum> / Capece, Scipione <De principiis rerum> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66300 Persistent Identifier (URN)
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Das Lehrgedicht 'De principiis rerum' von Scipione Capece [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit stellt das lateinische Lehrgedicht De principiis rerum vor, das vom neapolitanischen Juristen und Dichter Scipione Capece 1546 veröffentlicht wurde und die Elemente der physischen Welt und das Wesen des Himmels behandelt. In der Untersuchung wird zuerst eine Übersicht über den Inhalt des Werkes und das zugrunde liegende Weltbild gegeben und danach die Art der Argumentation analysiert, mit der der Autor seine eigenen Erkenntnisse bekräftigt. Er stellt auf dem Hintergrund alter Theorien seine eigenen Neuerungen vor. Hauptthesen sind dabei, dass Luft das einzige Element und Feuer kein eigenständiger Körper sei, wie andere Theorien annehmen, und es keinen Wesensunterschied zwischen Himmel und Erde gebe. Weiters wird der Anspruch des Dichters und sein Bild von Dichtung, Naturphilosophie und Lehrdichtung erläutert. Capeces dichterisches Vorbild ist T. Lucretius Carus, er anerkennt aber auch die erbrachte Leistung seiner Vorgänger. Schließlich wird die Funktion der verschiedenen Personen im Gedicht beschrieben, des Lehrdichters, der Leser und der Vorgänger, und vor allem ihre didaktische Funktion besprochen. Das Verhältnis zu Lukrez, De rerum natura, wird in zwei Exkursen sowohl inhaltlich als auch in Bezug zum dichterischen Anspruch und zur Vorbildwirkung des Lukrez behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis, I will discuss the Latin didactic poem De principiis rerum, published by the Neapolitan jurist and poet Scipione Capece in 1546 and dealing with the physical elements of our world and the nature of the skies. First, the thesis gives an introduction to the poem?s contents and its underlying system of the physical world and covers its particular method of argumentation as well. After explaining older theories of natural philosophy, Capece presents his own improvements on the subject matter. These include the notion that air is the one and only element of things, that fire is no physical object, but rather a state, and that the earth and skies do not differ in their nature. Furthermore, this thesis deals with the poetic claim of the author and his view on poetry, natural philosophy and didactic poetry. Capece aims at emulating T. Lucretius Carus as a poet, but he also acknowledges the scientific progress of his predecessors. The final major question of this thesis deals with the persona of the author, his audience and his predecessors in the context of the poem. This is especially relevant to the didactic aim of De principiis rerum. Two sections try to clarify the poem?s relationship to Lucretius? De rerum natura, focusing on their respective claims as works of art and on the influence of Lucretius on Capece.