Titelaufnahme

Titel
Die zivilrechtliche Inanspruchnahme von Access-Providern auf Sperre urheberrechtsverletzender Webseiten / Martina Tödtling
Verfasser/ VerfasserinTödtling, Martina
Begutachter / BegutachterinNitsche, Gunter
Erschienen2013
UmfangIII, 110 Bl. : Zsfassung (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Service provider / Urheberrecht / Österreich / Service provider / Urheberrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64574 Persistent Identifier (URN)
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Die zivilrechtliche Inanspruchnahme von Access-Providern auf Sperre urheberrechtsverletzender Webseiten [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Internet ist Bestandteil unseres täglichen Lebens. Durch die großen Nutzungsrechte haben aber auch immer mehr Rechteinhaber Probleme mit dem World Wide Web und damit ihre urheberrechtlichen Rechte zu schützen. Das Internet bietet heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten, urheberechtlich geschützte Werke einfach und günstig (oft sogar kostenlos) zu vervielfältigen. Diese Umstände brachten in den letzten Jahren eine Vielzahl von Rechtsstreitigkeiten mit sich. In dieser Arbeit wird versucht zu klären, welche Möglichkeiten nun die Rechteinhaber haben um gegen diese Flut an Urheberrechtsverletzungen vorgehen zu können. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt Webseiten zu sperren, damit den Verletzungen ein Ende gesetzt wird. Die Effektivität dieser Möglichkeiten zeigt aber nicht die erwünschte Wirkung bzw. sind sie mit extremen Aufwand und Kosten verbunden, was wiederum nicht verhältnismäßig ist. Des Weiteren wird die Aufgabe der verschiedenen Diensteanbieter geklärt und in concreto die Möglichkeiten, gegen den Access-Provider vorzugehen. Allerdings musste auch hier festgestellt werden, dass der Access-Provider aufgrund der bisher bestehenden Rechtlage nicht verpflichtet wird, die Daten jener Person herauszugeben, die die Rechtsverletzung begangen hat. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Gesetzgeber gefordert ist, effektive Maßnahmen zu schaffen, welche die Inanspruchnahme von Rechtsverletzern auf urheberrechtlich geschützten Webseiten ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Internet has become an ever present part of our common life. Due to the extensive rights of use, more and more legally entitled owners have problems with the World Wide Web, especially to protect their copyrights.Nowadays the World Wide Web offers many possibilities to multiply copyright-protected documents cheaply or even free of charge. During the past years these circumstances have been causing many legal disputes. This paper depicts the possibilities of legally entitled owners to combat the flood of copyright infringements. Possibilities are shown on how to block websites and put an end to these violations.Unfortunately, these possibilities either do not show the desired effects or they require high costs and efforts which are mostly out of all proportion. Furthermore, a closer look is taken at the duties of the different providers and concretely at the possibilities of how to approach them. Under the current legal situation, however, the access provider is not obliged to deliver data of the person who has presumably conducted the legal violation.To sum up, it can be stated that the legislator is still required to provide effective legal provisions to pursuit copyright infringements.