Titelaufnahme

Titel
Downloadverträge als Verträge sui generis? : die Erfassung digitaler Inhalte in der Verbraucherrechterichtlinie / vorgelegt von Daniela Schenk
Verfasser/ VerfasserinSchenk, Daniela
Begutachter / BegutachterinStaudegger, Elisabeth
Erschienen2014
UmfangVII, 111 S. : Zsfassung (1 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union <Verbraucherrechterichtlinie> / Downloading / Europäische Union <Verbraucherrechterichtlinie> / Downloading / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64428 Persistent Identifier (URN)
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Downloadverträge als Verträge sui generis? [1.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit widmet sich der europarechtlichen Behandlung von Downloadverträgen in Hinblick auf die Umsetzung der RL 2011/83/EU. In der RL werden Verträge über digitale Inhalte, egal ob diese auf einem Datenträger bereitgestellt werden oder nicht (somit fallen auch Downloadverträge darunter) erfasst. Interessant ist, dass ErwG 19 der RL festhält, dass Downloadverträge für die Zwecke dieser RL weder als Kauf- noch als Dienstleistungsvertrag zu qualifizieren sind. Der Hauptteil dieser Arbeit widmet sich daher der Materialienrecherche zur RL 2011/83/EU. Es werden jegliche Dokumente aus den Vorarbeiten zur RL auf die Erwähnung digitaler Inhalte hin durchleuchtet, um herauszufinden, wie die Ausführungen zur vertragsrechtlichen Qualifikation aus ErwG 19 zu verstehen sind. Überdies wird dem Verordnungsentwurf über ein gemeinsames europäisches Kaufrecht (kurz: GEKR) ein eigenes Kapitel gewidmet, da sich dieser ebenso mit Downloadverträgen befasst. Ein weiteres Kapitel bildet die Rs C-128/11 "UsedSoft", da der EuGH hier eine vertragsrechtliche Qualifikation für Verträge über Computerprogramme, die via Download bezogen werden, vornimmt. Sowohl der Verordnungsentwurf des GEKR als auch die EuGH-Entscheidung "Used-Soft" werden in Hinblick auf das Zusammenspiel mit den Ausführungen zur vertragsrechtlichen Qualifikation von Downloadverträgen in RL 2011/83/EU untersucht. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Pläne der EU-Gesetzgeber auf diesem Gebiet hat, da dies selbstredend die vertragsrechtliche Behandlung von Downloadverträgen in Österreich prägt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is concerned with the European legal treatment of download contracts with respect to the implementation of Directive 2011/83/EU. As Directive 2011/83/EU encompasses digital content, regardless of whether it is available on disk or not, download contracts are also included. Recital 19 of Directive 2011/83/EU states that download contracts, within the Directive, are neither classified as sales contracts nor as service contracts. As this is considered the most interesting part of the Directive, the main part of the current study is devoted to a review of the background sources of Directive 2011/83/EU. All documents relevant to the preparation of the Directive are examined in order to be able to see and interpret all implications of recital 19. In addition, a separate chapter deals with the Proposal for a Regulation on a Common European Sales Law (in short: CESL), which also encompasses download contracts. Another chapter is concerned with Case C-128/11 "UsedSoft", in which the European Court of Justice offers a legal classification of contracts for computer programs obtained via download. Both the CESL and the Case C-128/11 are analysed with regard to the interaction with the comments in recital 19 of Directive 2011/83/EU. The aim of the present study is to find out more about European legislators? plans regarding this issue, as this also has implications for the legal treatment of download contracts in Austria.