Titelaufnahme

Titel
Optimierung des Heizkostenzuschusses am Beispiel der Stadtgemeinde Hartberg : eine Analyse aus sozialer und ökologischer Perspektive / vorgelegt von Sabine Eggenreich
Verfasser/ VerfasserinEggenreich, Sabine
Begutachter / BegutachterinPosch, Alfred
Erschienen2014
UmfangVIII, 101 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst., Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hartberg / Energieversorgung / Heizkosten / Zuschuss / Hartberg / Energieversorgung / Heizkosten / Zuschuss / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64363 Persistent Identifier (URN)
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Optimierung des Heizkostenzuschusses am Beispiel der Stadtgemeinde Hartberg [3.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine kritische Auseinandersetzung mit finanziellen Zuschüssen zur Linderung von Energiearmut, insbesondere mit der gegenwärtigen Ausgestaltung von Heizkostenzuschüssen. Obwohl der bestehende Heizkostenzuschuss von ExpertInnen als wichtige Maßnahme zur Einkommenserhöhung erachtet wird, löst er das Problem der Energiearmut nicht. Dies liegt darin begründet, dass der bestehende Heizkostenzuschuss keinen Anreiz bietet, energieeffizienter zu werden. Somit kommt es zu jährlich wiederkehrenden Ausgaben, die letztendlich den öffentlichen Haushalt stark belasten. Dieser investiert, löst jedoch das Grundproblem damit nicht. Außerdem ist die Frage der Treffsicherheit und der Zweckgebundenheit nicht geklärt. Die Ergebnisse zeigen, dass die reformierte Unterstützungsleistung vor allem an Energieeffizienzmaßnahmen gekoppelt werden müsste, um sozialen und ökologischen Zielen gleichermaßen gerecht zu werden. Da die Ursachen von Energiearmut sehr vielseitig sind, kann jedoch eine einzige Maßnahmen das Problem nicht lösten. Aus diesem Grund wird ein Paket, bestehend aus finanziellen und nicht-finanziellen Maßnahmen, gefordert.

Zusammenfassung (Englisch)

The present paper is mainly concerned with a critical debate on financial subsidies with the objective of reducing energy poverty, especially on the current constitution of fuel payments to customers. Although experts agree about the importance of fuel payments as a measure to increase customers? income, these benefits do not solve the problem of energy poverty. The reason for this is that the current fuel payments do not provide any incentive for the recipients to become more energy-efficient. This leads to annually recurring payments, which mean a heavy burden on public budgets. In spite of their investment, public authorities do not solve the underlying problem. Moreover, the challenges of accuracy and appropriation are not solved yet. The results show that the reformed subsidy has to be linked mainly to energy efficiency measurements to meet both the social and ecological objectives. Due to the fact that there are several reasons leading to energy poverty, one measure alone cannot solve the problem. Therefore, a combination of financial and non-financial measures is required.