Titelaufnahme

Titel
Ekphrasis and the female : intermedial rivalry and gender dimensions in select contemporary women's poetry / vorgelegt von Sansara Kletzmayr
Verfasser/ VerfasserinKletzmayr, Sansara
Begutachter / BegutachterinMahler, Andreas
Erschienen2014
Umfang86 Bl. : Zsfassung (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ekphrasis / Geschlechtersoziologie / Ekphrasis / Geschlechtersoziologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64040 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Ekphrasis and the female [0.39 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem intermedialen Phänomen der Ekphrasis, welche auf Rivalität zwischen Textmedium und Bildmedium beruht, und es soll gezeigt werden, wie Ekphrasis von zeitgenössischen Dichterinnen in einem geschlechtsspezifischen, sozio-politischen Kontext verwendet werden kann. Ekphrasis als verbale Repräsentation einer visuellen Repräsentation, oder als Evokation oder Thematisierung eines visuellen Mediums durch ein verbales Medium, führt zu einer intermedialen Interaktion welche auf einer Rivalität zwischen Text und Bild beruht. Diese intermediale Rivalität kann auf eine Weise verwendet werden, bei der die Vorteile des Textmediums im Vordergrund stehen, aber die Verwendung des Bildmediums im Textmedium zu einer intermedialen Schaffung von etwas Neuem beiträgt. Die Rivalität zwischen Text und Bild kann aber auch auf einen sozio-politischen Kontext und Gender-Kontext übertragen werden. In der Diplomarbeit wird jeweils ein Gedicht der Dichterinnen Carol Ann Duffy, U.A. Fanthorpe, Eavan Boland und Margaret Atwood analysiert. Diese Gedichte nutzen die intermediale Rivalität der Ekphrasis um auf geschlechtsspezifische Belange, insbesondere der Frau, aufmerksam machen, unter anderem durch die Schaffung von Weiblichkeit als Text oder Stimme, was zu einer weiblichen Perspektive führt. Dieses Neuschreiben von Weiblichkeit durch Ekphrasis kann als Gegenbewegung zur männlichen Tradition der Ekphrasis und Ikonographie gesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with ekphrasis as an intermedial phenomenon based on a rivalry between the media text and image and attempts to show how this device can be used by contemporary women poets in a wider socio-political gendered context. Ekphrasis as a verbal representation of a visual representation, or as evocation or thematisation of a visual medium through the verbal medium, launches an intermedial interaction based on rivalry between text and image. This intermedial rivalry can be used in a way to highlight the advantages of the textual medium, but the reference to the visual medium by the textual medium leads to an intermedial creation of something new. However, the rivalry between text and image can also be transposed to a socio-political, gendered context. In this diploma thesis, four poems, written by Carol Ann Duffy, U.A. Fanthorpe, Eavan Boland and Margaret Atwood, will be analysed. The poems analysed make use of the intermedial rivalry inherent to ekphrasis to draw attention to gender-specific concerns, especially of women. This is achieved by the creation of femininity as text or voice, which guides towards a female perspective. The rewriting of femininity by means of ekphrasis can be regarded as a counter-movement to a male ekphrastic and iconographic tradition.