Titelaufnahme

Titel
It pays to be green : a critical linguistic and semiotic analysis of environmentally-friendly advertisements / vorgelegt von Julia Hammer
Verfasser/ VerfasserinHammer, Julia
Begutachter / BegutachterinPenz Hermine
Erschienen2014
Umfang104 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Werbung / Umweltverträgliches Produkt / Textanalyse / Werbung / Umweltverträgliches Produkt / Textanalyse / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64012 Persistent Identifier (URN)
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It pays to be green [14.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der industriellen Revolution ist das Umweltbewusstsein in kapitalistischen Gesellschaften wie Österreich stetig gewachsen und hat mittlerweile den Status einer globalen Umweltbewegung erreicht. Dieser wachsende Trend in Richtung Umweltschutz, der durch jüngste Umweltkatastrophen noch verstärkt wurde, ist auch von Unternehmen bemerkt worden, was sich von der relativ hohen Anzahl an Werbungen, die die Natur als Bezugssystem nützen, folgern lässt. Diese Werbungen bewerben oft umweltfreundliche Produkte/Dienstleistungen und können daher als 'grün' bezeichnet werden. In manchen Fällen sind diese Produkte aber nicht so grün wie sie scheinen und können teilweise sogar schädlich für die Umwelt sein. Im Allgemeinen kann Werbung als mächtige Kommunikationsform angesehen werden, denn Werbungen sind sowohl allgegenwärtig als auch hochgradig persuasiv und sind somit fähig Gedanken und Verhalten von Konsumenten zu beeinflussen. Dies kann problematisch sein, vorallem wenn es sich um Werbungen handelt, die scheinbar umweltfreundliche Produkte bewerben, denn diese Werbungen täuschen den Konsumenten in gewisser Weise indem sie nur die positiven Aspekte benennen und jegliche ökologischen Nachteile verschweigen. Das Ziel dieser DA ist es deshalb solche Werbungen auf eine kritische Art und Weise zu analysieren und die Strategien, die angewendet werden um das Produkt, die Dienstleistung oder das Unternehmen als umweltfreundlich darzustellen, aufzudecken. Um ein gutes Verständnis dieser Analyse von verschiedenen englischsprachigen und deutschsprachigen 'umweltfreundlichen' Werbungen zu ermöglichen, geben die ersten drei Kaptiel sowohl wichtige Informationen über Werbung als Diskursform, inklusive ihrer wichtigsten Charakteristika und über Konzepte und Begriffe aus der Semiotik, als auch über historische Aspekte der Umweltbewegung, was auch eine Erklärug des Begriffs 'grüne Werbung' beinhaltet. Die Ergebnisse der Analyse und deren ideologische Auswirkungen werden danach diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the Industrial Revolution environmental awareness has steadily increased among the population of capitalist societies such as Austria and has achieved the status of a global green movement today. This growing trend towards the protection of nature, which has been fortified due to recent environmental catastrophes such as Fukushima, has also been noticed by companies and their marketing experts. This can be deduced from the relatively large number of advertisements which use nature as their referent system. These advertisements usually promote environmentally-friendly products and services and can hence be labeled 'green'. In some cases, these commodities and services are not as green as they seem and may indeed even be harmful to the environment. In general, advertisements can be regarded as powerful forms of discourse, because they are both highly pervasive and persuasive and thus are able to influence consumers' believes and behavior. This influence can become problematic, particularly when it is advertisements which promote supposedly green products/services or a company's green image because it can be argued that they deceive consumers to some extent by only mentioning the positive aspects and withholding any information on the disadvantages of these 'green' commodities. It is therefore the aim of this thesis to analyze such advertisements in a critical way and to expose and investigate the strategies which are applied to make the promoted product/service/company appear as if it was truly environmentally-friendly. In order to enable a good understanding of this study of various German and English green advertisements, the first three chapters give essential information on the discourse of advertising, including its most important features, semiotic terms and concepts as well as historical aspects of the green movement, including a definition of the term 'green advertisement'. The results are then compared and their ideological implications discussed.