Titelaufnahme

Titel
Incentives in academia : a theoretical and empirical assessment of the Handelsblatt ranking / Marlies Koppelhuber
Verfasser/ VerfasserinKoppelhuber, Marlies
Begutachter / BegutachterinKopel, Michael
Erschienen2014
UmfangIV, 112 Bl. : Zsfassung (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Deutsches Sprachgebiet / Wirtschaftsforschung / Ranking / Deutsches Sprachgebiet / Wirtschaftsforschung / Ranking / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63874 Persistent Identifier (URN)
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Incentives in academia [2.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterthese beschäftigt sich mit Handelsblatt Ranking, das die Forschungsleistung von BetriebswirtInnen und VolkswirtInnen in Österreich, Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz bewertet. Aufgrund der laufenden Kritik und der Diskussionen über den Sinn des Handelsblatt Rankings, untersucht diese Arbeit die Kritikpunkte und zeigt positive und negative Eigenschaften des Rankings, sowie Gründe für Misstrauen und Ärger auf. Darüber hinaus wird erkannt, dass die zunehmende Verwendung von Rankings generell durch das New Public Management, die Einführung von professionellen Managementmethoden, Leistungsstandards und -messung, und unsere globalisierte und vom Wettbewerb bestimmte Welt erklärt werden kann. Diese Arbeit handelt auch von der organisationalen Perspektive der Ökonomie, und beleuchtet Themen wie Agency Theory und Anreizstrukturen. Es wird erklärt, dass Leistungsanreize nicht ohne Einschränkungen angewandt werden können, weil Universitäten spezifische Charakteristika aufweisen, die bei der Implementierung von Anreizstrukturen beachtet werden müssen. Der Anreizeffekt des Handelsblatt Rankings wird demnach durch relative Leistungstourniere und die Aussicht auf spätere Karrierechancen gegeben. Es wird auch erläutert wie die intrinsische Motivation von WirtschaftswissenschaftlerInnen und deren Einstellung und Verhalten durch das Handelsblatt Ranking beeinflusst werden kann. Um das Handelsblatt Ranking und dessen Bedeutung für die Hochschullandschaft besser zu verstehen, wurden die theoretischen Erkenntnisse schließlich empirisch, mithilfe einer Befragung, untersucht. WirtschaftswissenschaftlerInnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz gaben ihre Meinung über das Ranking preis. Die Ergebnisse zeigen, dass das Handelblatt Ranking die starke intrinsische Motivation der ForscherInnen nicht verdrängt und dass der Einfluss des Handelsblatt Rankings als Anreizinstrument eher schwach ist und nicht überschätzt werden soll.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis discusses the Handelsblatt Ranking, a ranking which assesses research achievements of (business) economists in Austria, Germany and the German-speaking area of Switzerland. Considering that researchers continuously discuss and question the sense of the Handelsblatt Ranking, the thesis takes a closer look at the critique and discovers positive and negative features of that specific ranking and reasons for the mistrust and annoyance of some scholars. Moreover, this work finds that the increasing use of rankings in general can be explained by the change of governance in the public sector known as New Public Management, the introduction of professional management mechanisms, explicit standards and performance measures in academia and our globalized and competitive world.Furthermore, the thesis considers the Handelsblatt Ranking from the perspective of organizational economics, and talks about agency theory and incentive structures. In detail, it finds that (especially explicit) incentives cannot be used without restriction of any kind. In universities there are specific organizational characteristics that need to be taken into account when designing incentives. The incentive effect of the Handelsblatt Ranking is therefore given through a rank-order tournament and career concerns. The thesis also gives an insight into how the Handelsblatt Ranking can affect scholars? intrinsic motivation, and their attitude and behavior. To better understand the Handelsblatt Ranking and its role in academia, the theoretical findings were then examined with an empirical study. Scholars of universities in Austria, Germany and Switzerland shared their opinion about the Handelsblatt Ranking. The results indicate that the Handelblatt Ranking does, according to the participants, not undermine their strong intrinsic motivation and the influence of the Handelsblatt Ranking as an incentive instrument is rather weak and should not be overrated.