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Title
Geruchsemissionen durch die Abfallbehandlung und immissionsseitige Belastungsermittlung anhand eines ausgewählten Standortes / vorgelegt von Tanja Gollmayr
AuthorGollmayr, Tanja
CensorFischer, Wolfgang
Published2014
Description151 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst., Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2014
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Abfallbehandlungsanlage / Geruchsemission / Abfallbehandlungsanlage / Geruchsemission / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63867 Persistent Identifier (URN)
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Geruchsemissionen durch die Abfallbehandlung und immissionsseitige Belastungsermittlung anhand eines ausgewählten Standortes [7.22 mb]
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Abstract (German)

In der vorliegenden Magisterarbeit wird der Frage nachgegangen, in welchem Ausmaß die AEVG für die bei der GAW wahrgenommenen Geruchsbelästigungen verantwortlich ist. Darüber hinaus sollte die Bedeutung anderer im Umfeld der GAW liegender Betriebe (Schlachthof, ehem. Firma Tagger, Saubermacher, etc.) als Geruchsemittenten untersucht werden. Die Erhebungsarbeit fußte 2011 auf zwei Methoden, nämlich jener der Geruchsprotokollführung seitens der GAW-Betriebsleitung und deren MitarbeiterInnen, sowie jener von Messfahrten entlang einer vordefinierten Route aus 21 Punkten. 2012 wurde auf Messfahrten verzichtet; stattdessen wurden weitere umliegende Betriebe gebeten, Geruchsprotokolle zu führen. Auf den Einsatz der Olfaktometrie oder einer elektronischen Nase wurde bei Erstellung dieser Arbeit verzichtet. Die Geruchsprotokolle wurden von den GAW-MitarbeiterInnen während der Monate Juli, August und September 2011 bzw. Mai bis September 2012 geführt. Sie notierten dabei Datum, Uhrzeit und Anmerkungen über Art und Intensität des vernommenen üblen Geruchs. Diese Aufzeichnungen bildeten das Fundament der vorliegenden Arbeit. Dieser Pool aus empirischen Daten wurde auf unterschiedliche Art und Weise dargestellt, so dass möglichst viele Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Tage mit den meisten Geruchsmeldungen wurden genauer analysiert. Als das wesentliche Ergebnis dieser Untersuchung gilt jenes Faktum, dass die AEVG zu etwa der Hälfte des Beeinträchtigungsquantums beiträgt, gefolgt vom Schlachthof und den damit verbundenen Tiertransporten sowie sonstigen Geruchsemittenten. Die geringe Distanz zwischen AEVG und GAW ist ausschlaggebend dafür, dass selbst bei kaum spürbaren Windverhältnissen mit E-Komponente Gerüche in Richtung W, also GAW, transmittiert werden.

Abstract (English)

The following master thesis deals with the AEVG's responsibility of the perceived odor nuisance by the GAW. Further is the impact of the surrounding companies as odor issuers, like the slaughterhouse, former company Tagger, Saubermacher, etc. important. The survey from 2011 relies on two methods. First, the odor protocols by the GAW employees and second a predefined route with 21 measuring places. 2012 the primary measures were completed and additional companies were asked to complete odor protocols, without using olfaktometry or an "electronic nose". The GAW employees completed the odor protocols from July to September 2011 and from May to September 2012. During this survey they listed the date, time, kind and intensity of the smell. These empiric data builds the basis of this master thesis and was analyzed in various ways to generate a considerable amount of information. Days with the highest perception of odors were observed closely.The main result of this master thesis is the fact that the AEVG is responsible for half of the odor nuisance by the GAW company, followed by the slaughter house and other odor issuers. Due to the minor distance between the AEVG and the GAW, even with hardly noticeable wind conditions the odor is transmitted.