Titelaufnahme

Titel
Matchingalgorithmen und Aufteilungsregeln für die Zuordnung von Nierentransplantaten zu PatientInnen / Patrick Kropf
Verfasser/ VerfasserinKropf, Patrick
Begutachter / BegutachterinKlamler, Christian
Erschienen2014
UmfangIII, 105 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Nierentransplantation / Patient / Matching / Algorithmus / Nierentransplantation / Patient / Matching / Algorithmus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63603 Persistent Identifier (URN)
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Matchingalgorithmen und Aufteilungsregeln für die Zuordnung von Nierentransplantaten zu PatientInnen [1.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, Verfahren und Mechanismen für die Zuteilung von Nierentransplantaten zu PatientInnen zu analysieren. Im Zentrum dieser Überlegungen steht die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Matching Theorie. In diesem Zusammenhang werden einige der wichtigsten Matchingverfahren widergegeben und als Grundlage dafür verwendet, um die Zuordnung von Nierentransplantaten zu PatientInnen für den Leser oder die Leserin vereinfacht darstellen zu können. Zunächst wird Bezug auf das Heiratsproblem genommen, dass das einfachste Modell der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur darstellt und ein Grundverständnis für die Matching Theorie schaffen soll. Im weiteren Verlauf werden sowohl das college admissions Modell als auch das Haus-Zuteilungsproblem vorgestellt, bevor auf theoretische Verfahren für die Verteilung von Nierentransplantaten eingegangen wird. Darüber hinaus werden Methoden zur Auswahl von EmpfängerInnen eines Organs innerhalb der Eurotransplant International Foundation aufgezeigt, um einen praktischen Bezug zu Österreich ermöglichen zu können. Die bestehenden Stärken und Schwächen der Organaustauschorganisation Eurotransplant werden vom Autor analysiert und mit theoretischen Ausführungen in Zusammenhang gebracht. Dabei ist der top trading cycles and chains Algorithmus Grundlage der Untersuchungen, und wird für Verbesserungsvorschläge gebraucht. Um die Verteilung von Nieren gerecht und fair gestalten zu können, werden wichtige Faktoren, die innerhalb des Systems von Eurotransplant Verwendung finden und essentiell für die Auswahlentscheidung sind, aufgegriffen. An dieser Stelle werden fehlende Faktoren der wissenschaftlichen Forschung ? im Bereich der Matching Theorie ? ergänzt und eine Variante im Rahmen eines Verfahrens zur Aufteilung von Nieren bestimmt, die einerseits wirtschaftlich effizient ist und andererseits Aspekte wie Gleichberechtigung und Fairness mit aufnimmt, um so objektiv bessere Ergebnisse ermitteln zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The intention of this work is to analyse procedures and mechanisms for the assignment of kidney transplants to patients. Scientific research within the matching theory is at the center of these considerations. In this context some key aspects and methods of the matching theory are presented and used as the basis for being able to simplify the allocation of kidney transplants for the reader. At first we refer to the marriage problem wich is regarded the simplest model of the relevant scientific literature and should provide a basic understanding of the matching theory. Furthermore the college admissions model as well as the house allocation problem are presented before moving on to theoretical procedures for the distribution of kidney transplants. In addition methods for selecting recipients of an organ within the Eurotransplant International Foundation are demonstrated in order to provide a practical reference to Austria. The existing strengths and weaknesses of the organ exchange organization Eurotransplant are analyzed by the author and linked to theoretical models. The analyses and ideas for improvement are based on the top trading cycles and chains algorithm. Important factors that are used within the system of Eurotransplant and which are essential for the selection decision are taken into account in order to be able to design the distribution of kidney transplants in a just and fair way. At this point, missing factors of scientific research ? within the matching theory ? are complemented and a new alternative in line with a mechanism for the allocation of kidney transplants is determined wich on the one hand offers economically efficient outputs and on the other hand incorporates aspects such as equality and fairness to gain objectively better results.