Titelaufnahme

Titel
Das Verhältnis von Konfliktlöseverhalten zu Gesundheit im Arbeitskontext / Aldo-Marcel Palkovich
Weitere Titel
The relation of conflict-solving behaviour to health within the working environment
Verfasser/ VerfasserinPalkovich, Aldo-Marcel
Begutachter / BegutachterinKallus, Konrad Wolfgang ; Kolodej, Christa
Erschienen2014
UmfangVII, 183 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitsplatz / Konfliktlösung / Gesundheit / Arbeitsplatz / Konfliktlösung / Gesundheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63569 Persistent Identifier (URN)
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Das Verhältnis von Konfliktlöseverhalten zu Gesundheit im Arbeitskontext [7.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Empirische Befunde lassen vermuten, dass insbesondere interpersonale Konflikte am Arbeitsplatz als markante, die Gesundheit negativ beeinträchtigende Größe wirken. Die vorliegende Arbeit untersucht die gesundheitlichen Folgen von individuellen Konfliktlösestrategien. Grundlegend hierfür sind jene Konflikte, denen 173 erwerbstätige Personen beiderlei Geschlechts (58,4% weiblich; 41,6% männlich) im Alter von 21 bis 64 Jahren in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit mit z.B. ihren Arbeitskolleg/innen, Vorgesetzten und/oder Mitarbeiter/innen gegenüberstehen. Außerdem werden die Wirkung des Grades an Konflikteskalation, der Einfluss des Ausmaßes an Erholung sowie die gesundheitsförderliche Wirkung von selbstaufwertendem Humor als Stress-Bewältigungsstrategie ergänzend einbezogen. Die Ergebnisse zeigen einen negativen Zusammenhang zwischen dem Eskalationsgrad eines Konfliktes und der Arbeitsbewältigungsfähigkeit einer Person. Dieser Zusammenhang wird insbesondere durch den Grad an allgemeiner Erholung einer Person und durch das Ausmaß an selbstaufwertendem Humor moderiert. Weiters weisen die empirischen Befunde dieser Arbeit auf einen positiven Zusammenhang zwischen der Arbeitsbewältigungsfähigkeit einer Person und assertiven Konfliktlöseverhaltensstilen, sowie auf einen negativen Zusammenhang mit non-konfrontativen Konfliktlöseverhaltensstilen hin. Überdies zeigt sich, dass non-konfrontatives Konfliktlöseverhalten, im Gegensatz zu assertivem Konfliktlöseverhalten, mit zunehmendem Konflikteskalationsgrad zunimmt. Im Hinblick auf die Wahl der Konfliktlöseverhaltensstile zeigen sich Geschlechts- und Altersunterschiede. Die Befunde werden besprochen und in Verbindung mit Annahmen psychosomatischer, konflikttheoretischer und sozialpsychologischer Konzepte gesetzt. Weiterführender / replizierender Forschung wird empfohlen, insbesondere Gesundheit sowohl auf Basis von Fragebögen zur Selbsteinschätzung, als auch mit Hilfe objektiver, medizinischer Diagnostik zu erheben.

Zusammenfassung (Englisch)

Empirical studies lead to the assumption that interpersonal conflicts at the work place serve as a distinctive negative factor which influences health in a negative way. The following thesis investigates the consequences of individual strategies to resolve conflicts on health. As a basis, various conflicts (for example: conflicts with co-workers, superiors and / or employees) within the working environment of 173 working adults of both genders (58.4% women and 41.6% men) were reviewed. The age of the participants ranged from 21 to 64 years of age. Furthermore, the effect of the degree of the conflict-escalation, the influence of the level of recovery, and the conduciveness of self-enhancing humour for the health - as a major stress coping strategy - are implemented. The results show a negative relationship between the degree of a conflict?s escalation and a person?s ability to work. This relationship is especially moderated by a person?s degree of recovery, as well as by the level of self-enhancing humour. Furthermore, the empirical evidence of this thesis shows a positive relationship between a person?s ability to work and an assertive conflict-solving behaviour, and a negative relationship between a person?s ability to work and a non-confrontative conflict-solving behaviour. Moreover the results show, that the non-confrontative conflict-solving behaviour increases, contrary to the assertive conflict-solving behaviour, with an increase of the degree of the escalation of the conflict. Gender differences and age differences with respect to the choice of conflict-solving behaviour were visible.The findings are discussed and put into association with assumptions of psychosomatic, conflict-theoretical and socio-psychological concepts. For continuative / replicating research it is recommended to assess health on the basis of self-assessment questionnaires, as well as with the help of objective medical diagnostic measures.

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