Titelaufnahme

Titel
Digitale Videoanalyse der physischen Belastung im Spitzenbeachvolleyball / vorgelegt von Eva Maria Mautner
Verfasser/ VerfasserinMautner, Eva Maria
Begutachter / BegutachterinTilp, Markus
Erschienen2014
Umfang98 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Beachvolleyball / Leistungssport / Spielanalyse / Videoaufzeichnung / Beachvolleyball / Leistungssport / Spielanalyse / Videoaufzeichnung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63529 Persistent Identifier (URN)
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Digitale Videoanalyse der physischen Belastung im Spitzenbeachvolleyball [2.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit war es die physische Belastung im Bereich des Spitzenbeachvolleyballs zu ermitteln. Gegenstand der Belastungsanalyse waren Sprunghandlungen, Laufdistanzen und das Verhältnis von Laufintensitäten während eines Matches. Die Ergebnisse der Arbeit sollen vor allem im Bereich der Laufbelastung Hinweise für die Gestaltung eines Trainings basierend auf Wettkampfbedingungen liefern.Dafür wurden drei Spiele (10 Athleten) des Grand Slam Turniers (2011) in Klagenfurt analysiert. Zur Bestimmung der Laufdistanzen wurden die Positionsdaten der Spieler mittels eines Trackingprogramms erfasst und anschließend die Geschwindigkeiten berechnet. Die Laufgeschwindigkeiten wurden in drei Bereiche (GO/SLOW/FAST) unterteilt. Die Erfassung der Sprunghandlungen bewerkstelligte ein automatisches Sprungerkennungssystem, dessen Genauigkeit evaluiert wurde. Zusätzlich wurden die Ergebnisse nach den Spielpositionen (Block- und Verteidigungsspieler) geordnet, um etwaige Unterschiede zu untersuchen.Im Durchschnitt legten die Spieler pro Spiel 2569,00 707,41 Meter zurück. Es konnte ein Laufintensitätsverhältnis (GO/SLOW/FAST) von 4,5/2/1 beobachtet werden. Im Mittel tätigten die Athleten 57,3 20 Sprünge pro Spiel. Es konnten keine positionsspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Lauf- und Sprungbelastung zwischen Block- und Feldabwehrspielern festgestellt werden.Bei der Evaluation des automatischen Sprungerkennungssystems wurde für die Sensitivität ein Wert von 74,6% und für die Spezifität ein Wert von 86,3% ermittelt.Die Ergebnisse dieser Studie weisen daraufhin, dass die Erholungsphasen zwischen den kurzen intensiven und schnellkräftigen Belastungen einen wichtigen Bestandteil im Wettkampf und daher auch im Training darstellen sollten. Diesbezüglich sollten weitere Nachforschungen angestellt werden. Eine Weiterentwicklung des automatischen Sprungerkennungssystems ist nötig, damit es effizient in der Praxis eingesetzt werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this study was to analyze the physical demands of elite beach volleyball players. Running activity and jump frequency analyses during matches were performed. The findings of this study should help to establish specific training patterns especially in the area of running activities.Therefore, three matches (10 male players) during the Grand Slam tournament held in Klagenfurt (Austria, 2011) were analyzed. The physical performance of the players was studied using a video-based player tracking system to create position data which were used for the speed estimation. Three movement categories for different speed levels (GO/SLOW/FAST) were developed. The jump activities were registered by an automatic jump detection system. The evaluation of the accuracy of this system was also a part of this study. Results were separated for block and digging specialists in order to determine possible differences in physical demand.Mean distance covered during the three matches was 2569,00 707,41 m. A speed intensity ratio (GO/SLOW/FAST) of 4,5/2/1 was found. The mean number of performed jumps was 57,3 20. Comparing the results of block- and digging specialists, no significant differences were found among positions.The evaluation of the jump detection system resulted in a sensitivity of 74,6% and a specificity of 86,3%.The present results indicate that the rest ratio (high amount of slow movements) between activities of short intensity is used for the regeneration of the beach volleyball players during the match. The importance of regeneration phases during workout should not be underestimated. More studies should be done to get an explicit work-to-rest ratio.The system for the jump detection has not shown satisfying results. That is why it is suggested to do further enhancements before the system can be used in competition analysis.