Titelaufnahme

Titel
Firms in the EU ETS: a perception-based model / Christina Gobin
Verfasser/ VerfasserinGobin, Christina
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
Erschienen2014
UmfangV, 164 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Umweltzertifikathandel / Europäische Union / Umweltzertifikathandel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63517 Persistent Identifier (URN)
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Firms in the EU ETS: a perception-based model [1.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

2005 führte die Europäische Union das Emissionshandelssystem (ETS) ein, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Obwohl das System stets verbessert wurde, scheinen die betroffenen Installationen wenig zufrieden. Aus diesem Grund adressiert die Masterarbeit die betroffenen Unternehmen und es wird angenommen, dass eine positive Wahrnehmung der Richtlinie nötig ist, um die langfristigen Klimaziele zu erreichen. Es wird davon ausgegangen, dass Firmen einen positiven Eindruck haben, wenn das Schema zur Profitgenerierung beiträgt. Es werden fünf Faktoren identifiziert und in ein Modell integriert, die hierzu beitragen können. Diese sollen entweder direkte finanzielle Vorteile bringen oder eine Profitsteigerung durch ihren Beitrag zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen bewirken. Der erste Teil der Masterarbeit behandelt das entwickelte Modell sowie dessen Variablen auf einer theoretischen Basis und unterstreicht die positiven Einflussfaktoren des ETS. Der zweite Teil versucht, die empirische Evidenz des Modells zu evaluieren, indem ein Fragebogen entwickelt wird. Zusätzlich wird eine Vorstudie durchgeführt, bei welcher mittels Expert/innenbefragungen erste Ergebnisse und Feedback erlangt werden. Die Resultate sprechen für das Modell; Unternehmen sehen klar die direkten finanziellen Vorteile. Der Beitrag des Systems zu Wettbewerbsvorteilen ist nicht so offensichtlich. Dennoch stimmen die Befragten mit den Faktoren überein, wenn sie durch den Fragebogen darauf hingewiesen werden. Das ETS wird allgemein positiv gesehen und gegenüber Alternativen bevorzugt. Die These trägt einerseits dazu bei, dass die EU Informationen über die Wahrnehmung der Installationen erhält und es werden einzelne Faktoren aufgezeigt, die als (nicht) positiv anerkannt werden. Daraus können weitere Verbesserungen des Systems abgeleitet werden. Andererseits werden positive Einflussfaktoren beleuchtet, die vor der Befragung oft nicht ersichtlich sind und eine positive Wahrnehmung des ETS forcieren können.

Zusammenfassung (Englisch)

In 2005, the European Union introduced its emissions trading scheme (ETS) to counter climate change. Although the system has been improved on a constant basis, the affected installations seem hardly satisfied. Therefore, this master?s thesis directly addresses the concerned installations and claims that their positive perception is a prerequisite for achieving the policy?s long-term targets. The firms are supposed to have a positive view if the scheme contributes to their profit generation. Hence, five potential contributors are identified and integrated into a framework. These factors are likely to either have direct financial advantages or to contribute to profit generation through their ability to enhance competitive advantages. The first part of the thesis discusses the developed framework with its items on a theoretical basis and highlights their eventual positive impact in relation to the EU ETS. The second part aims to evaluate the empirical evidence of the model by developing a questionnaire that can be administered to the affected installations. A pre-test of the survey, obtained by expert interviews, provides first results and feedback. Overall, the results are quite in favour of the model; firms clearly see the direct financial advantages while the policy?s contribution to competitive advantages is not so obvious. However, companies mainly agree with these factors when they are pinpointed by the questionnaire. Generally the ETS is seen as positive and favouring over its alternatives. Concluding, the assessment serves two aspects. On the one hand, the evaluation provides direct information for the policy makers about the installations? overall perception and whether the individual factors are perceived as positive or not. Consequently, the EU may derive further action steps to improve the scheme. On the other hand, the survey highlights positive influences of the ETS that are not obvious and is thus likely to foster positive perception.