Titelaufnahme

Titel
Ökumene in Kärnten : die Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils und deren ortskirchliche Rezeption in der Diözese Gurk / eingereicht von Martin Andreas Edlinger
Weitere Titel
Ecumenism in Carinthia : the objectives of the second vatican council and their implementation in the local church of the diocese of Gurk
Verfasser/ VerfasserinEdlinger, Martin Andreas
Begutachter / BegutachterinArgárate, Pablo
Erschienen2014
Umfang88 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Katholische Kirche / Diözese Gurk / Vatikanisches Konzil <2., 1962-1965, Vatikanstadt> / Ökumene / Katholische Kirche / Diözese Gurk / Vatikanisches Konzil <2., 1962-1965, Vatikanstadt> / Ökumene / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63487 Persistent Identifier (URN)
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Ökumene in Kärnten [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand dieser Untersuchung ist der ökumenische Auftrag der Kirche, wie er aus dem biblischen Vermächtnis Jesu im Johannesevangelium (Joh 17,21) abgeleitet und in der Kirche von heute realisiert werden kann. Neben dem Begriff "Ökumene" werden in einem ersten Schritt biblische Grundlegung, wichtige historische Etappen und Intensivierung ökumenischer Bemühungen beleuchtet. Auf der theologischen Basis des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) mit seinem Dekret "Unitatis redintegratio" über den Ökumenismus werden nach Bemerkungen zu Vorbedingungen für das Konzil Entstehung, Hauptziele und Wirkung des Ökumenismusdekrets untersucht. Haupterkenntnisinteresse dieser Arbeit ist die Rezeption des Ökumenismusdekrets auf ortskirchlicher Ebene anhand des Beispiels der Diözese Gurk. Eine "Diözesankommission für ökumenische Fragen" (mit katholischen Mitgliedern) und eine "Ökumenische Kontaktkommission" (mit Mitgliedern verschiedener Konfessionen) zählen etwa zu bedeutenden Errungenschaften auf diözesaner Ebene. Zudem kam es in Kärnten zu zahlreichen ökumenischen Initiativen, wie gemeinsamen Gottesdiensten, Veranstaltungen, Tagungen, Pfarrertagen, Weltgebetswochen für die Einheit der Christen usw. In den Jahren 1971/72 wurde die Kärntner Diözesansynode "Kirche für die Welt" abgehalten, auf der auch zum Bereich "Ökumenische Zusammenarbeit" Beschlüsse gefasst wurden. Dessen nachfolgende Rezeption und das mediale Echo auf das ökumenische Klima in Kärnten zeugen von einem lebendigen und dynamischen Entwicklungsprozess auf diesem Gebiet. Den Abschluss der Diplomarbeit bilden ein zusammenfassender Überblick sowie persönliche und kirchliche Stellungnahmen. Ökumene bleibt auch 50 Jahre nach Promulgation des Ökumenismusdekrets Auftrag und Herausforderung der Kirche und muss auch heute durch Dialog und Gebet für die Einheit der Christen von allen Gläubigen getragen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Object of this study is the ecumenical mandate of the church as it can be derived from Jesus? biblical legathy in John?s Gospel (Jn 17, 21) and implemented in the church of today. In a first stepbesides the term "ecumenism" its biblical foundation, historical mile- stones and the intensification of ecumenical endeavors are pointed out. Based on the theology of the Second Vatican Council (1962-1965) with its decree "Unitatis redintegratio" on ecumenism, and after some comments on prerequisites of the Vatican Council the starting point, chief purpose and impact of the decree on ecumenism are analyzed. The major cognitional interest of this thesis is how the decree on ecumenism was implemented on the level of the local church with the diocese of Gurk as an example. A "Diocesan Commission for Ecumenical Issues" (with catholic members) and a "Commission for Ecumenical Contacts" (with members of various denominations) can be ranked among the important accomplishments on the diocesan level. In addition to that, there were numerous ecumenical initiatives in Carinthia, such as common worship services, events, workshops, days for parish priests, and worldwide prayer weeks for unity among Christians. In 1971 and 1972 the Diocesan Synod of Carinthia "Church for the World" took place; some of its decisions focused on "Ecumenical Collaboration". The responses to them and the medial echo of the ecumenical climate in Carinthia give witness to a lively and dynamic process of ecumenical development. The thesis ends with a summarizing overview and some personal and ecclesial statements which emphasize - as résumé - the desire to move forward towards the visible unity of Christ?s church. Even 50 years after the promulgation of the decree on ecumenism, ecumenism remains a mandate and a challenge to the church and still needs the support of all believers through dialogue and prayer for Christian unity.

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