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Title
Alterungseffekte beim Gedächtnis für Eigennamen : strukturelle Ergebnisse / Sarah Said
AuthorSaid, Sarah
CensorIschebeck, Anja
Published2014
Description126 S. : Zsfassung (1 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2014
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Alter / Gedächtnisleistung / Name / Alter / Gedächtnisleistung / Name / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63446 Persistent Identifier (URN)
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Alterungseffekte beim Gedächtnis für Eigennamen [3.96 mb]
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Abstract (German)

Alterung ist ein immer wichtigeres Thema in unserer Gesellschaft. Es ist von verschiedenen Begleiterscheinungen geprägt, wie zum Beispiel der Veränderung des Körpers. Im Laufe des Lebens kommt es vermehrt zum Masseverlust der Neuronen im Gehirn, der speziell im Alter seine Spuren hinterlässt. Aufgrund dieses Vorganges nimmt die Erinnerungsfähigkeit ab. Neue Namen zum Beispiel werden immer schwerer merkbar und schon bekannte öfters vergessen. Diverse experimentelle Studien befassten sich mit der Verarbeitung von Eigennamen und Gattungsbezeichnungen. In Läsionsstudien an Patienten, die Läsionen im linken Temporallappen aufweisen zeigte sich, dass Eigennamen im linken anterioren Temporallappen und Gattungsbezeichnungen im linken posterioren Areal des Temporallappens verarbeitet werden. Die Forschungsfrage dieser Arbeit ist, festzustellen, ob jüngere Erwachsene im Vergleich zu normal alternden älteren Erwachsenen mehr Gehirnmasse besitzen beziehungsweise ein besseres Namensgedächtnis aufweisen. Speziell wurden auch die Unterschiede der Verarbeitung von Eigennamen und Gattungsnamen untersucht. Mittels einer MRT-Studie konnte gezeigt werden, dass generelle Differenzen zwischen Jung und Alt in Struktur wie auch Masse des Gehirns bestehen. Die weiße wie auch graue Substanz war bei älteren Erwachsenen signifikant weniger vorhanden als bei jüngeren Testpersonen. Bei den Berechnungen im Bereich der Gedächtnisleistung in Relation zu Alter und Masse des Gehirns ließen sich keine signifikanten Resultate finden, weder bei Eigennamen noch bei Gattungsnamen.Ein Kapitel in dieser Arbeit geht auf das benutzte Programm FSL ein, welches für die Verarbeitung von (f)MRT-Bildern verwendet wurde. Das Kapitel Tutorial dient als Anleitung dazu, die einzelnen Schritte des Programmes zu verstehen und damit selbstständig zu arbeiten.

Abstract (English)

Aging is of increasing importance as a topic to our society. It is accompanied by various changes in the body ? for example the loss of neurons in the brain. Consequently, memory performance decreases ? memorizing new names for instance becomes more difficult and already known ones are often forgotten. Several studies have investigated the processing of proper names and common nouns. Lesion studies on patients with lesion in the left temporal lobe indicate that proper names are processed in the left anterior temporal lobe and common nouns in the left posterior temporal lobe. This study aims to ascertain whether young adults possess more brain matter than older normal aging adults and if so, how it affects their memory for names. Especially differences in processing proper names and common nouns were analyzed. By way of an MRI study it has been shown that the brains of younger and older adults differ in matter and structure. White as well gray matter are significantly reduced in older adults while memory performance shows no significant differences in relation to age or brain matter for any kind of nouns.The additional chapter ?Tutorial? provides a step-by-step guide for the processing of MRI structural data with the program FSL teaching users to work independently.