Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung des Buchdrucks unter Maria der Katholischen zwischen 1553 und 1558 / vorgelegt von Elisabeth Hartbauer
Weitere Titel
The impact of printing under Mary I between 1553 and 1558
Verfasser/ VerfasserinHartbauer, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinPieper, Renate
Erschienen2014
Umfang87 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)England / Buchdruck / Geschichte 1550-1560 / Maria <I., England, Königin> / Buchdruck / England / Buchdruck / Geschichte 1550-1560 / Online-Publikation / Maria <I., England, Königin> / Buchdruck / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63416 Persistent Identifier (URN)
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Die Bedeutung des Buchdrucks unter Maria der Katholischen zwischen 1553 und 1558 [1.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Für das 16. Jahrhundert, lässt sich die Entwicklung und Bedeutung des Buchdrucks wohl als sehr prägnant charakterisieren. In ganz Europa wurde diese neue Technik genutzt. Städte wie etwa Antwerpen, oder Paris entwickelten sich zu den bedeutendsten Druckerzentren ihrer Zeit. Besonderes Augenmerk wurde innerhalb der Forschung immer wieder auf die Verbindung des Drucks und des Protestantismus in Europa gelegt. Mit dieser Arbeit sollen die speziellen Ausprägungen Englands hinsichtlich dieser Thematik näher betrachtet werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den Unterschieden im Umgang mit Druckerzeugnissen, zwischen dem protestantischen Edward VI. (1547-1553) und seiner katholischen Schwester Maria I. (1553-1558). Während unter Edward VI. eine Vielzahl von Druckern florierte, nahm die Zahl der aktiven Drucker unter Maria I. dramatisch ab. Auch was die Inhalte der Druckerzeugnisse betrifft, ergeben sich zwischen den Regierungen von Edward VI. und Maria I. deutliche Unterschiede. Während unter der protestantischen Regierung von Edward VI. zahlreiche polemische, anti-katholische Schriften auf den Markt drängten, sind die Schwerpunkte von Maria der Katholischen eher im Bereich von Lehrbüchern auszumachen. Dies liegt einerseits daran, dass unter Maria I. wieder verstärkt Wert darauf gelegt wurde, den Klerus besser auszubilden, andererseits hatte die katholische Seite auch unter einem eklatanten Mangel an fähigen Schreibern zu leiden, welche mit dem kurzweiligen, oft humorvolleren Stil der Protestanten mithalten konnten. Immer wieder wird in der Forschung davon ausgegangen, dass unter Maria I. weniger publiziert wurde, als unter Edward VI. Diese Arbeit soll verdeutlichen, dass der Grund für die geringerer Zahl an Publikationen, nicht einem vermeintlichen Desinteresse gegenüber dem Druck geschuldet ist, sondern vielmehr einem gravierenden Mangel an Kapazitäten innerhalb des Druckwesens.

Zusammenfassung (Englisch)

The 16th Century is known for its fast development of printing. The technique of printing was spread all over Europe. Especially cities like Antwerp or Paris were known as centres of printing. Many works concentrate on the link between Protestantism and the printing press in Europe. This master thesis not only concentrates on the different characteristics of the printing press and Protestantism in England, but also the different use of printing between Protestantism and Catholicism is indicated. In particular the reign of Edward VI. (1547-1553) and his catholic sister Mary I. (1553.1558) is focused in this work. While many printers flourished under the reign of Edward VI., their number radically shrunk during the reign of Mary I. Not only the number of published material decreased, but also the content of the published texts changed. At the time of Edward VI., printing concentrated on polemic, anti-Catholic texts, whereas printing at the time of Mary I. focused, among others, on primers to educate the clergy. The reason for this disparity was because Mary favoured the education of the clergy and put less emphasis in anti-protestant propaganda. But also the number of Catholic writers, who could compete in their writing style with Protestants authors, was not high enough. This work focuses on the fact that the reason for the smaller output of publications was not the disinterest in printing, but rather the massive lack of capacity within the printing business, not only in connection with the number of authors, but also in regard to the massive decrease of printers under Mary I.

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