Titelaufnahme

Titel
Kreislaufregulation und Ekelverarbeitung (KREV) / Katharina Leitner
Weitere Titel
Circulatory regulation and disgust processing
Verfasser/ VerfasserinLeitner, Katharina
Begutachter / BegutachterinSchienle, Anne
Erschienen2014
Umfang97 S. : Zsfassung ( 2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ekel / Gefühlsempfindung / Herzfrequenz / Ekel / Gefühlsempfindung / Herzfrequenz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63382 Persistent Identifier (URN)
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Kreislaufregulation und Ekelverarbeitung (KREV) [10.66 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit wurden mittels Task Force Monitor (TFM, CNSystems) kardiovaskuläre Vorgänge, anhand Elektrokardiographie, Impedanzkardiographie und Blutdruckmessung aufgezeichnet. Zusätzlich wurde ein Kipptischtest vollzogen. Es sollte ermittelt werden, ob sich die Ekelempfindlichkeit und die kardiovaskulären Vorgänge (Herzfrequenz, diastolischer und systolischer Blutdruck, Herzratenvariabilität, Frequenzparameter Low Frequency und High Frequency), durch Veränderung der Körperlage vom Liegen ins Kippen positiv beeinflussen lassen. 29 Probandinnen, im Alter von 18 bis 30 Jahren (M = 23.10 2.41), die eine überdurchschnittliche Ekelempfindlichkeit aufwiesen, wurden dazu getestet. Die Untersuchung bestand aus drei Teilen, die eine 20 minütige Ruhephase und zwei 10 minütige Phasen des Liegens beziehungsweise Kippens beinhalteten. Es wurden neutrale und Ekelbilder präsentiert, während die Probandinnen sich entweder im Liegen oder im Stehen befanden. Durch Ratings, die von der Versuchsleiterin notiert wurden, stuften die Probandinnen ihre Erlebensweisen (Ekel, Aufregung, Übelkeit, Schwindel, Schwitzen) anhand von 9-stufigen Skalen ein. Es wurde erwartet, dass die Ekelempfindlichkeit und die kardiovaskulären Vorgänge, durch die Veränderung der Körperlage der Probandinnen vom Liegen ins Stehen positiv beeinflusst werden. Die Ergebnisse zeigten keine Veränderung der Ekelempfindlichkeit in eine positive Richtung. Es konnte eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems bei der Kippung nachgewiesen werden. Daraus lässt sich schließen, dass Ekelbilder nicht positiver bewertet werden, wenn die Körperlage verändert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis examined via Tasc Force Monitor (TFM, CNSystems) cardiovascular processes on the basis of the electrocardiography, impedance cardiography and blood pressure measurements. Additionally a head-upright tilt-table test was executed. Disgust sensitivity and cardiovascular processes were expected to be positively influenced by changing the position of the body from lying to standing. 29 experimental subjects, aged between 18 and 30 years (mean = 23.10 2.41), which showed disgust sensitivity were testet. The study contained three phases: The first one, which illustrated the period of rest, endured about 20 minutes, followed by the second and third phase, which each endured about 10 minutes. The second and third phases presented the period of lying and standing. Ratings (disgust, excitement, nausea, dizziness, perspiration) were noted by the examiner based on a nine step scale. Results showed no positive effect on the disgust sensitivity, but higher values regarding nausea and perspiration. A sympathic activation regarding the upright position has been proven. Thus, disgusting pictures have not been rated more positive during the upright position.

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