Titelaufnahme

Titel
Adipositas im Kindes- und Jugendalter - Wirksamkeit von Präventions- und Interventionsmaßnahmen / vorgelegt von Johanna Cortolezis
Verfasser/ VerfasserinCortolezis, Johanna
Begutachter / BegutachterinSudi, Karl
Erschienen2014
Umfang98 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Jugend / Fettsucht / Prävention / Kind / Jugend / Fettsucht / Prävention / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63357 Persistent Identifier (URN)
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Adipositas im Kindes- und Jugendalter - Wirksamkeit von Präventions- und Interventionsmaßnahmen [1.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungAdipositas, definiert als eine kritische Erhöhung des Anteils von Körperfettgewebe an der Gesamtkörpermasse, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Epidemie entwickelt, und erweist sich trotz umfassender Forschungsarbeit als therapieresistent. Besonders die stetig steigende Prävalenz im Kindes- und Jugendalter scheint besorgniserregend, da eine frühmanifeste Adipositas einerseits mit einhergehenden Folgeerkrankungen, andererseits mit einer hohen Persistenz bis ins Erwachsenenalter verbunden wird. Gängige Leitlinien empfehlen ein multidisziplinäres Therapieprogramm, bestehend aus Bewegungs-, Ernährungs- und Verhaltenstherapie. Speziell im Bereich der Bewegungstherapie existieren jedoch keine evidenzbasierten Empfehlungen für eine bestimmte Trainingsgestaltung. In der Literatur finden sich zahlreiche Interventionsprogramme mit variablen Maßnahmen und unterschiedlichen Erfolgen, die Frage der optimalen Trainingsgestaltung hinsichtlich eines langfristigen Erfolges ist jedoch bis dato ungeklärt. Diese Diplomarbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche, es wurden Studien, die Daten hinsichtlich eines Langzeiteffekts darstellen, evaluiert und verglichen. Hierbei zeigte sich, dass ein Vergleich aufgrund der Heterogenität der Studiendesigns und der unterschiedlichen Wahl der Outcomeparameter nur bedingt darstellbar ist. Dennoch konnte festgestellt werden, dass Interventionsdauer sowie Intensität einen unmittelbaren Einfluss auf die Nachhaltigkeit erzielter Erfolge hinsichtlich einer Verbesserung der Körperzusammensetzung ausüben. Bei der Wahl der Trainingsmethode zeigte sich, dass besonderes Augenmerk auf auf die individuellen alters- und geschlechtsspezifischen physiologischen Veränderungen zu richten ist. Als limitierende Faktoren zur Beurteilung der Nachhaltigkeit erwiesen sich fehlende Angaben über Compliance während der Intervention bzw. mangelnde Daten über das Bewegungsverhalten nach Interventionsende.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractAdiposity is defined as a critical excessive accumulation of fat in body composition and has increased dramatically in the last decades. Even there is a a vast amount of scientifically research, adiposity seems to be therapy-resistant. This development is extremely alarming as there are serious long-term consequences for health coming along with juvenile obesity. Current guidelines recommend a multidisciplinary approach based on nutritional, exercise and behavioural therapy but there are no evidence-based recommendations for physical therapy especially for the training design. There are numerous intervention programs in literature with variable results but optimal training design for longterm success is still pending.The aim of this study was to investigate the relationship of different exercise programs and changes in body composition. This thesis is based on a systematic review of literature and studies with longterm-outcome have been evaluated. Due to the heterogenity of the study designs and different concepts of outcome parameters, a comparison was only possible to a limited extent. Nevertheless, it is still apparent that duration of intervention and intensity are the main parameters showing a significant impact on sustained success of the improvement of body composition. Furthermore, it seems to be essential to consider individual age- and gender-dependent physiological changes. Limited factors for assessing sustainability are the lack of detailed disclosures on compliance during intervention and physical activity behavior for the period of follow-up. Since successful maintenance of changes in body composition is associated with sustained high levels of physical activity, future studies should investigate changes in exercise behavior after discontinuation of treatment program.