Titelaufnahme

Titel
Wohnstraßen : Urbane Kinderräume am Beispiel Graz / vorgelegt von Verena Scharf
Weitere Titel
Residential streets : urban spaces for children using the example of Graz
Verfasser/ VerfasserinScharf, Verena
Begutachter / BegutachterinBrunner, Franz
Erschienen2014
Umfang121 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Wohnstraße / Spiellandschaft / Kinderfreundlichkeit / Graz / Wohnstraße / Spiellandschaft / Kinderfreundlichkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63227 Persistent Identifier (URN)
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Wohnstraßen : Urbane Kinderräume am Beispiel Graz [8.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die gegenständliche Masterarbeit beschäftigt sich mit "Wohnstraßen ? Urbane Kinderräume am Beispiel Graz" und geht hauptsächlich den Fragen nach, ob und weshalb Wohnstraßen als urbane Kinderräume bezeichnet werden können. Wohnstraßen sind speziell für Kinder und Jugendliche verkehrsberuhigte Freiflächen, die verschiedene Möglichkeiten zum Aufhalten anbieten. Nicht nur das Spielen und Benutzen der Gestaltungsobjekte trägt dazu bei, dass der Raum als kinderfreundlich bezeichnet werden kann, sondern auch vermehrte Begegnungen und Interaktionen innerhalb der Nachbarschaft.Die Auswahl der Methoden stützt sich auf eine ausführliche analoge und digitale Literaturrecherche und wird des Weiteren vom empirischen Teil ergänzt, welcher Interviews zum Inhalt hat. Zu Beginn der Arbeit wird erläutert, was unter Handlung mit Einbezug handlungstheoretischer Aspekte der Sozialgeographie verstanden wird. Dabei gilt es Handlungs- und Verhaltensweisen zu erläutern und die Aneignung des Raumes speziell bei Kindern genauer zu untersuchen. Des Weiteren werden verschiedene Raumzugänge dargelegt, die sich hauptsächlich nach den Raumkonzepten von WEICHHART (2008) orientieren und eine kinderfreundliche Raumdefinition zur Folge haben. Das nächste Kapitel inkludiert die Partizipation von Kindern im urbanen Raum und weist rechtliche Grundlagen auf, so auch die Stufen der Partizipation und Verfahren/ Methoden zur Beteiligung. Im Anschluss wird speziell auf den Wohnstraßenkomplex in Eggenberg eingegangen. Hierbei stehen Erläuterungen bezüglich Planung, Gestaltung und Errichtung, sowie die Evaluierung im Mittelpunkt. Der empirische Teil beinhaltet hauptsächlich die Miteinbeziehung der Kinder und Jugendlichen im planerischen Prozess und eine ausführliche Erläuterung, welche Kennzeichen es für Kinderfreundlichkeit im urbanen Raum gibt und inwiefern diese in Wohnstraßen widergespiegelt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis discusses the topic of "Residential streets ? urban spaces for children using the example of Graz", mainly considering the matter, whether and why residential streets can be declared urban spaces for children. It is argued that especially children and adolescents see residential streets as traffic-reduced zones that offer various possibilities for spending pastime. Playing games and using outdoor elements contribute to the fact that those areas can be declared child-friendly in the same way, as do increased encounters and interactions between neighbours. The choice of methodology applied is based on thorough analogue and digital literature research as well as on the empirical part of this thesis, which is composed of expert interviews. The first chapter explains the meaning of action associated with the action-oriented aspects of social geography. At the same time, it is necessary to explicate action and behaviour patterns and precisely analyse children?s ways of appropriating space. Furthermore, different approaches to the concept of space, which are mainly based on WEICHHART?s theories (2008) and entail child-friendly definitions of space, will be illustrated. The next chapter deals with the role of children in urban spaces and discusses their levels of participation and procedures/methods for involvement as well as legal issues.The focus of the last chapter of the theoretical part lies on a residential street complex in Eggenberg. Exemplifications on planning, design, creation, and evaluation will be made. The empirical part mainly describes how children and adolescents can be included in the planning process of urban spaces. Lastly, indicators for child-friendly spaces will be shown and the question of whether residential streets can reflect these will be analysed.

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