Titelaufnahme

Titel
Wie bleiben die Wörter im Kopf? : gehirngerechter Wortschatzerwerb im Französischunterricht / vorgelegt von Simone Peßenteiner
Weitere Titel
How can words stick in our head? : Brain-friendly vocabulary acquisition in French language teaching
Verfasser/ VerfasserinPeßenteiner, Simone
Begutachter / BegutachterinLedun-Kahlig, Ingeborg
Erschienen2014
Umfang140 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Französischunterricht / Vokabellernen / Methode / Französischunterricht / Vokabellernen / Methode / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-63133 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Wie bleiben die Wörter im Kopf? [12.28 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wie bleiben die Wörter im Kopf? Gehirngerechter Wortschatzerwerb im FranzösischunterrichtDie vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Lernprozessen im fremdsprachlichen Wortschatzerwerb. Neurowissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Wörter in Form von neuronalen Netzwerken im Gehirn gespeichert werden. Je mehr (Sinnes-)Kanäle beim Erwerb involviert sind, desto komplexer und stärker sind die Netzwerkstrukturen der jeweiligen Lexeme. Größere Netze beinhalten Neuronen aus verschiedenen kortikalen Arealen und sind dadurch auch stabiler. Für den Fremdsprachenunterricht bedeutet das, dass Vokabeln mit multisensorischer und emotionaler Information gekoppelt werden müssen, wenn sie erfolgreich und langfristig gespeichert werden sollen. Der Voice-Movement-Icon-Approach ist eine Möglichkeit, wie diese neurowissenschaftlichen Erkenntnisse in den Schulalltag umgesetzt werden können. Diese sensomotorische Enkodierungsstrategie wurde von Manuela Macedonia (2003) entwickelt und verbindet mehrere Sinne, Motorik und Emotion. Im Lernprozess wird dabei jedes Vokabel mit einer Geste, die man Voice-Movement-Icon nennt, metakodiert und bei jedem Lerndurchgang wiederholt. Durch die Verknüpfung von Geste und Sprache entstehen großflächige, stabile Netzwerke, die eine langfristige Speicherung ermöglichen. Unzählige neurowissenschaftliche Untersuchungen haben bereits die positiven Auswirkungen des sensomotorischen Lernens auf das Gedächtnis bewiesen. Die ersten fünf Kapitel dieser Arbeit behandeln die neurowissenschaftlichen Grundlagen sowie wesentliche fachdidaktische Einsichten in den Wortschatzerwerb. Im sechsten Kapitel wird anhand von drei Beispielen gezeigt, wie diese Erkenntnisse konkret in die Praxis umgesetzt werden können. Die Materialien im praktischen Teil dieser Arbeit wurden für den Französischunterricht auf den Sprachniveaus A1, A2 und B1 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen konzipiert.

Zusammenfassung (Englisch)

How can words stick in our head? Brain-friendly vocabulary acquisition in French language teachingThis thesis investigates neuroscientific findings concerning vocabulary acquisition processes. Numerous neuroimaging studies have revealed that words are stored in brain networks. These neuronal networks can be widespread depending on the amount and type of experiences that are made during word acquisition. When many senses are involved while learning a word, the brain will immediately build a stable network by linking neurons of distributed cortical areas. This implies the following: new words should be enriched by multisensory experience if they ought to be stored successfully and on a long-term basis. The Voice Movement Icon Approach is one example of how to implement this neuroscientific insight into the foreign language classroom. This sensorimotor encoding strategy was developed by Manuela Macedonia (2003). It integrates the body into the learning process by synchronously pairing a spoken or written word with a gesture, a VMI combining various senses, motor activity and emotion. This embodiment of lexemes leads to the creation of extended and stable neuronal networks combining both language regions and sensorimotor areas. Many neuroscientific studies have shown that gestures accompanying the language acquisition process considerably enhance memory performance. The most significant findings on the field of neuroscience as well as foreign language didactics are discussed in the first five chapters. The sixth chapter demonstrates how these rather theoretical insights into vocabulary acquisition can be best realized in the French language classroom. The three teaching examples presented here are designed for the language levels A1, A2 and B1, according to the Common European Framework of Reference for Languages.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 155 mal heruntergeladen.