Titelaufnahme

Titel
Lukians Totengespräche : Form und Funktion Lukianscher Motivik / vorgelegt von Markus Lienhart
Verfasser/ VerfasserinLienhart, Markus
Begutachter / BegutachterinEnglhofer, Claudia
Erschienen2014
Umfang102 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterLucianus <Samosatensis, Dialogi mortuorum> / Lucianus <Samosatensis, Dialogi mortuorum> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62949 Persistent Identifier (URN)
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Lukians Totengespräche [1.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit stellt eine Auseinandersetzung mit Lukian und einem seiner Werke, den sogenannten Totengesprächen, dar. In der Einleitung dieser Arbeit werden also einerseits die Zeit des Autors, die zweite Sophistik, und die Bedeutung der Bildung in der Gesellschaft charakterisiert, um die Person Lukian besser verstehen zu können. Andererseits wird versucht, das Leben dieses Mannes aus Samosata nachzuzeichnen und einen Überblick über dessen umfangreiches Werk zu geben. Das erste Ziel des Hauptteils ist es, die Totengespräche innerhalb Lukians dialogi und der Menippeischen Satire zu beleuchten, wobei eine formale Zugehörigkeit zu den dialogi und eine inhaltliche zur Menippeischen Satire festgestellt wird. Eine genauere formale Untersuchung der dreißig Dialoge zeigt außerdem die kompositorische Vielfalt dieser Totengespräche auf. Das zweite Ziel des Hauptteils ist es, Motive einiger Themen, welche in den Totengesprächen vermehrt vorkommen, auf Form und Funktion zu untersuchen: Die Erscheinung, die Bedürfnislosigkeit, die Selbsterkenntnis, Gleichheit und (doppelte) Identität der Toten werden besprochen genauso wie die Auffassung von Schicksal, Gesetz und Erbe in der Unterwelt. Diese Untersuchung ergibt, dass die Gestaltung der Themen in ihren Motiven formal und funktional stark variiert und innerhalb des Werkes auch bisweilen widersprüchlich ist. Die Ergebnisse dieser Arbeit geben Einblick in das kompositorische Konzept der Totengespräche und stellen weitere mögliche Forschungszugänge in Aussicht.

Zusammenfassung (Englisch)

This following paper is an examination of Lucian and one of his works, the so-called "Dialogs of the Dead". The introduction is made up from two sections. In the first section the author?s period, the Second Sophistic, and the impact of education on society are characterized in order to get an idea of Lucian as a person. In the second one his life and the considerable work of this man from Samosata are illustrated. The first main part of this paper aims for highlighting the position of the "Dialogs of the Dead" within Lucian?s dialogi and the Menippean Satire, which indicates a certain proximity in form to the dialogi, but to the Menippean Satire in context. Furthermore a detailed formal study of the thirty "Dialogs of the Dead" depicts a variation of these dialogs in terms of composition. The second main part of this paper aims at an analysis of some theme?s motifs in form and context, which are to be found frequently in the "Dialogs of the Dead". The appearance, frugality, self-awareness, equality and (double) identity of the dead are discussed just like the concept of fate, law and heritage in the lower world. The analysis of these issues proves an intense variation of motifs in form and context, which can occasionally occur inconsistent. The results of this paper deliver some insight into the compositional concept of the "Dialogs of the Dead" and announce some possible new approaches.