Titelaufnahme

Titel
Wasserwesen und ihre Bedeutung in der abendländischen Kunst / vorgelegt von Stefanie Politsch
Verfasser/ VerfasserinPolitsch, Stefanie
Begutachter / BegutachterinEberlein, Johann Konrad
Erschienen2014
Umfang212 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Meerwesen / Kunst / Geschichte / Meerwesen / Kunst / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62855 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Wasserwesen und ihre Bedeutung in der abendländischen Kunst [13.26 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand der vorliegenden Arbeit "Wasserwesen und ihre Bedeutung in der abendländischen Kunst" ist es die kunsthistorische Entwicklung der ausgewählten Wesen Ketos, Leviathan, Wasserfrau und Sirene von der Antike bis in die Neuzeit zu beleuchten. Die Wasserwesen werden vor dem Hintergrund ihrer widernatürlichen Erscheinung und dem Element Wasser behandelt. Dabei wirkt die griechische Mythologie, die spätantike Naturkunde und die Exegese der ersten christlichen Jahrhunderte maßgeblich auf die Vorstellungen und Deutungsmuster der Wasserwesen ein, die vor allem im Mittelalter als moralisierende Zeichen in der Kunst auftreten. In der Renaissance kehren die Wasserwesen zu ihren klassisch-mythischen, wenn auch allegoriesierten, Wurzeln zurück, was am Beispiel des ?Meerthiasos? verdeutlicht wird. Im Verlauf der nachfolgenden Jahrhunderte verlieren die Wasserwesen ihren christlichen Symbolcharakter immer mehr. Sie finden Eingang in die Welt der wissenschaftlichen Naturbeobachtung und konträr dazu in die Welt der Sagen und Märchen. Im 16. und 17. Jahrhundert taucht das Bild vereinzelter Wasserwesen in Emblembüchern wieder auf, worin Sprüche und Lebensweisheiten sinnbildhaft illustriert werden. Am dauerhaftesten hat sich das Motiv der Wasserfrau bzw. Sirene in der bildenden Kunst erhalten, denn ihre Entwicklung kann bis in ins späte 19. Jahrhundert und darüber hinaus, verfolgt werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The subject of this diploma thesis "Maritime creatures and their significance in european arts" deals with the arthistorical developement of selected creatures as Ketos, Leviathan, Mermaids and Sirens from their very beginnings in the ancient world until the modern age. The creatures will be examined for their fantastic and also natural appearance under consideration of greek mythology, natural history and early Christian exegesis, which influenced the picture of those creatures in particular, so that throughout the middle ages they had become moralizing symbols. During Renaissance the fantastic creatures turn back to their classical roots, although the idea of representation changes to more allegorical intentions. The chapter ?Meerthiasos? will set example to this topic. Over the following centuries Christian symbolism loses his impact on the named martime creatures. As a result they become established in scientific descreptions of nature and in contrast with it they become part in the land of fairy-tales and legends. In the 16th and 17th century maritime creatures appear once again in emblem-handbooks, where maxims and wise sayings are illustrated by them. The longest and enduring appearance of those maritime creatures in art hisory is the Mermaid or Siren, because her developement, as a subject of arts, can be reconstructed until the early 19th century and further.