Titelaufnahme

Titel
Reflexe antiker Skulpturen auf Landschafts- und Gartenbilder in der Renaissance und Barock / vorgelegt von Claudia Hochstöger
Verfasser/ VerfasserinHochstöger, Claudia
Begutachter / BegutachterinEberlein, Johann Konrad
Erschienen2014
Umfang115 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Garten <Motiv> / Malerei / Geschichte / Garten <Motiv> / Malerei / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62827 Persistent Identifier (URN)
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Reflexe antiker Skulpturen auf Landschafts- und Gartenbilder in der Renaissance und Barock [17.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit "Reflexe antiker Skulpturen auf Landschafts- und Gartenbilder in der Renaissance und Barock" ist in zwei Teile gegliedert.Im ersten Bereich wird die allgemeine Geschichte des Gartens beschrieben. Ausgangspunkt ist Ägypten, indem bereits in den frühen Anfängen der Kultur Gärten geschaffen wurden, da diese für das Leben und den Unterhalt wichtig waren. Die Griechen und Römer übernahmen viele Elemente dieser vorangegangenen Kultur und entwickelten daraus ihre eigenen Auffassungen. Die großen und prächtigen Gärten kamen in der Renaissance und im Barock auf. Besonders die vatikanischen Gärten und die Parkanlage von Schloss Versailles waren für die weitere Entwicklung ausschlaggebend. Da die meisten Gärten jedoch nicht mehr existieren oder stark verändert wurden, muss man unter anderem auf bildliche Darstellungen zurückgreifen. In den Anlagen waren häufig Skulpturen anzutreffen, die ihre Umgebung belebten und gliederten. Das Aufstellen von Statuen war keine neue Entdeckung der Renaissance. Wie Funde und Bildbeispiele aus dem antiken Rom zeigen, dass bereits dort Figuren, die meist als Beschützer des Gartens auftraten, zu finden waren. Die Künstler nahmen die antiken Überreste als Vorbild und kopierten sie. Im Laufe der Zeit unterlagen Skulpturen strengen Gesetzen und viele wurden nach einem antiken Typus geschaffen.Im zweiten Abschnitt der Arbeit werden Bespiele gezeigt, in denen Künstler Gärten und Landschaften auf Gemälde festgehalten haben und Skulpturen in verschiedenen Zusammenhängen zeigen. Oftmals waren diese Gärten idealisiert und dienten als Hintergrund für eine feine Gesellschaft oder einem mythologischen Thema. Die Künstler setzten Skulpturen teilweise gezielt ein, sie wurden nicht nur als dekoratives Mittel eingesetzt. Die Statuen bestimmten häufig den Inhalt des Gartens oder sie sollten ihn verdeutlichen. Vor allem wurden viele Verweise auf die Liebe gemacht, die häufig durch die Statue der Venus symbolisiert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis "Reflections of ancient sculptures in depictions of landscapes and gardens in the Renaissance and Baroque" is divided into two parts. The first describes a common history of gardens. Starting point is Egypt, where gardens were created during the early years of this culture and were an important part of people?s lives. The Greeks and Romans adopted plenty of elements from this early culture and developed their own concept. The large and glorious gardens emerged in the Renaissance and Baroque. Especially the gardens of the Vatican and the gardens of the Palace of Versailles were important for the further development. Most of these gardens do not exist anymore or were changed, therefor the graphical representations are the only source of their former appearances. In garden sites there were often sculptures placed, which filled the environment with life and also to arrange the places. The positioning of sculptures was not invented during the Renaissance. Archaeological records and paintings from Ancient Rome show, that figures had already been placed in gardens. Most of them were thought of protectors of the garden. The remains of ancient sculptures were used as models for the artists and they copied them. During 16th century guide-lines for the appearance of statues were created. They were build after an ancient type. The second part of this thesis centers on examples by different artists, which show gardens and landscapes on paintings. In those paintings sculptures are shown in different contexts. These gardens were often idealized. They were used as background to set the scene for nobel societies as well as ancient mythological stories. The artists placed the sculptures with a certain purpose and did not use them for decoration only. The statues determined the meaning of the garden or were used to emphasize the subject matter. For example especially references to love were made by the statue of Venus.